Kategorie: Asien

( Afghanistan )

Seit dem sogenannten Friedensabkommen vom 29. Februar diesen Jahres wurden mindestens 113 regierungstreue Kräfte getötet. Gleichzeitig hat der Deutsche Bundestag den Militaereinsatz in Afghanistan erneut um ein weiteres Jahr verlaengert.

Bildergebnis für taliban friedensvertrag
Am 12. März griffen Mitglieder der Taliban einen Sicherheitsaußenposten im Bezirk Charbolak an, wobei ein örtlicher Polizist getötet und ein anderer verwundet wurde.

11. März
    - Ein Sicherheitsaußenposten wurde im Gebiet Pala Posh im Bezirk Balkh angegriffen. Ein Mitglied der regierungsfreundlichen Miliz wurde getötet und ein weiteres verletzt.
    - Taliban-Mitglieder auf einem Motorrad schossen im Bezirk Aqcha, Provinz Jowzjan, auf zwei Polizisten.
    - Ein Polizist wurde getötet und drei weitere wurden durch eine Bombe am Straßenrand im Gebiet Chinzai der Autobahn, die Takhar mit der Provinz Kundus verbindet, verwundet.

Am 10. März wurde ein Sicherheitsvorposten im Dorf Sanjidak im Bezirk Moqor, Provinz Badghis, angegriffen. Bei dem Scharmützel wurde ein Mitglied der regierungsfreundlichen Miliz getötet.

8. März
    - Ein Militärkoch wurde von Mitgliedern der Taliban verhaftet und später erschossen. Der Vorfall ereignete sich im Distrikt Dasht-e-Qala in der Provinz Takhar.
    - Eine Bombe am Straßenrand explodierte in der Nähe eines Sicherheitsaußenpostens im zweiten Polizeibezirk in Lashkar Gah, der Provinzhauptstadt von Helmand, und tötete ein Mitglied der Nationalen Sicherheitsdirektion und verwundete ein anderes.
    - Ein Mitglied des Provinzrats von Logar und seine beiden Leibwächter wurden in der Stadt Kabul getötet.

7. März
    - Ein Polizeibeamter wurde im Dorf Pol-e-Malan im Bezirk Guzara in der Provinz Herat erschossen.
    - Die Taliban griffen einen Sicherheitsaußenposten im Dorf Taqcha im Distrikt Pashton Zarghon in der Provinz Herat an, wobei drei örtliche Polizisten getötet und ein weiterer verwundet wurden.
    - Ein regierungsfreundlicher Miliz-Außenposten im Dorf Khwa Khawja-Noor im Bezirk Koshk-e-Robat Sangi in der Provinz Herat wurde angegriffen, wobei ein regierungsfreundliches Miliz-Mitglied getötet wurde. (Die bürgerlichen Medien behaupten auch, dass bei diesen Angriffen Zivilisten getötet wurden, aber normalerweise ist man kein Zivilist, wenn man sich auf einem regierungsfreundlichen Milizaußenposten befindet).

6. März
    - Ein Soldat wurde im Gebiet Dasht-e-Abdan in Kundus-Stadt getötet, und sein Militärfahrzeug und sein Gewehr wurden von den Angreifern beschlagnahmt.
    - Eine Militärbasis wurde im Dorf Shahrak-e-Turkmania im Bezirk Shahi in der Provinz Balkh angegriffen, wobei ein Polizist getötet und sechs weitere verwundet wurden.
    - Ein Sicherheitsaußenposten im Gebiet Sorkh Kotal der Stadt Pul-i-Kumri, der Provinzhauptstadt Baghlan, wurde überfallen, wobei vier Polizisten getötet und ein weiterer verwundet wurden.
    - Die Taliban griffen einen Sicherheitsvorposten in Kundus-Stadt an, wobei drei Polizisten getötet und vier weitere verwundet wurden.

5. März
    - Die Taliban griffen die Grenztruppen im Dorf Chehldokhtaran im Distrikt Koshk-e-Robatsangi an und töteten einen Soldaten.
    - Zwei Polizisten wurden bei einem Insider-Angriff im Gebiet Nachin von Tarin Kot, der Provinzhauptstadt von Urzuzgan, getötet. Sechs weitere Polizisten brannten den Außenposten nieder und schlossen sich den Taliban an.
    - Ein Sicherheitsaußenposten an der Autobahn, die die Stadt Sar-i-Pul mit dem Bezirk Sayyad in der Provinz Sar-i-Pul verbindet, wurde gestürmt angegriffen, wobei zwei Polizisten getötet und ein weiterer verwundet wurden.
    - Ein Sicherheitsaußenposten der Polizei an der Autobahn im Bezirk Sharesafa in der Provinz Zabul wurde von den Taliban angegriffen, wobei sechs Polizisten getötet und ein weiterer verwundet wurden.
    - Männer auf einem Motorrad schossen auf einen Polizeikontrollpunkt in Kandahar City und töteten einen Beamten.
    - Eine rote Einheit der Taliban tötete vier Milizionäre, einen Soldaten und einen Polizisten im Gebiet Makhmal Kocha im Imam-Sahib-Distrikt in der Provinz Kundus.

4. März
    - Die Taliban griffen eine Militärbasis im Gebiet Pul-e-Bangala im Distrikt Balkh an und töteten drei regierungsfreundliche Milizionäre.
    - Ein Polizist wurde von den Taliban in Farah City erschossen.
    - Ein Polizeibeamter wurde entführt und später im Distrikt Jalriz in der Provinz Wardak getötet.
    - Die Taliban griffen zwei Sicherheitsvorposten im Bezirk Aqcha in der Provinz Jowzjan an und töteten einen Polizisten und ein Mitglied der regierungsfreundlichen Miliz.
    - Die Taliban griffen einen Militärstützpunkt in der Stadt Pul-i-Kumri, der Provinzhauptstadt Baghlan, an, wobei ein örtlicher Polizist getötet und ein weiterer verwundet wurde.
    - Ein Polizeibeamter wurde von den Taliban in Qalat, der Provinzhauptstadt Zanbul, erschossen.
    - Die Taliban griffen einen Sicherheitsaußenposten im Nischengebiet Tarin Kot, der Provinzhauptstadt von Uruzgan, an und töteten neun Polizisten, bevor der Außenposten mit Hilfe von Verstärkungskräften zurückerobert werden konnte.
    - Die Taliban griffen einen Sicherheitsaußenposten im Dorf Bota Kashan im Bezirk Imam Sahib in der Provinz Kundus an, wobei drei Grenzsicherheitssoldaten getötet und zwei weitere verwundet wurden. Die Taliban eroberten schließlich den Außenposten und beschlagnahmten sämtliche Ausrüstung und Waffen.
    - Ein Sicherheitsaußenposten im Dorf Nasiriha in der Stadt Kundus wurde angegriffen, wobei drei örtliche Polizeibeamte bei dem Zusammenstoß getötet wurden.
    - Eine rote Taliban-Einheit, die mit einem Nachtsichtgerät ausgerüstet war, griff einen Militärstützpunkt im dritten Polizeibezirk der Stadt Kundus an. Fünfzehn Soldaten wurden dabei getötet.
    - Im Malarghi-Gebiet der Autobahn, die Kundus mit Takhar verbindet, entführten die Taliban drei Soldaten. Einer der Soldaten wurde später von den Aufständischen getötet.

3. März
    - Die Taliban griffen Sicherheitsvorposten im Bezirk Washir in der Provinz Helmand an und töteten zwei Sicherheitskräfte.
    - Ein afghanischer Soldat wurde im Nordwesten von Maimana City, der Provinzhauptstadt Faryab, von einem Taliban-Scharfschützen erschossen.
    - Die Taliban griffen das Zentrum des Distrikts Almar in der Provinz Faryab an, wobei zwei regierungsfreundliche Milizionäre getötet und ein weiterer verwundet wurden.
    - Ein Soldat wurde getötet, als Taliban-Kämpfer einen Sicherheitsvorposten im Dorf Aziz Abad Camp im Bezirk Zawol in der Provinz Herat angriffen.
    - Die Taliban griffen einen Sicherheitsvorposten im Bezirk Shindand in der Provinz Herat an und töteten einen Soldaten.
    - Die Taliban griffen Sicherheitsvorposten in den Gebieten BatoKhail und Hasan Khail im Bezirk Muhammad Agha, Provinz Logar, an und töteten fünf Polizisten.
    - Zwei Polizisten wurden bei Zusammenstößen mit den Taliban im Gebiet Akbar Khan an der Autobahn, die Takhar mit der Provinz Kundus verbindet, getötet.
    - Die Taliban überfielen ein örtliches Polizeifahrzeug im Gebiet Takhta der Autobahn, die Sar-i-Pul mit der Provinz Jowzjan verbindet, und töteten zwei örtliche Polizeibeamte und verwundeten einen weiteren.

2. März
    - Ein Taliban-Scharfschütze hat im Gebiet Gaday Qala im Distrikt Shirin Tagab, Provinz Faryab, einen Armeesergeant erschossen.
    - Die Taliban griffen Sicherheitsvorposten im Bezirk Shawalikot in der Provinz Kandahar an und töteten einen Polizisten und verwundeten einen anderen.
    - Ein Fahrzeug der örtlichen Polizei im Distrikt Nerkh, Provinz Wardak, wurde angegriffen, wobei ein Polizist getötet und vier weitere verwundet wurden.
    - Die Taliban griffen mehrere Sicherheitsvorposten in den Distrikten Grishk, Nadali, Nawa und Sangin in der Provinz Helmand an, wobei zwei Polizeibeamte getötet und vier weitere verwundet wurden.
    - Ein ehemaliger Soldat, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, wurde von den Taliban im Dorf Takht-e-Pol im Distrikt Obeh in der Provinz Herat erschossen.
    - Die Taliban griffen das Gebiet Ibrahim Khail im Bezirk Zurmat in der Provinz Paktia an, wobei ein Polizist getötet und ein regierungsfreundliches Milizmitglied verwundet wurde.
    - Ein Armeekommando wurde auf dem Militärstützpunkt im Bezirk Bala Murghab, Provinz Badghis, von einem Taliban-Scharfschützen erschossen und ein weiterer wurde verwundet.

März 01
    - Eine Polizeibeamtin wurde nach Angaben von Beamten im 11. Polizeibezirk von Herat City von ihrem kleinen Sohn, einem Mitglied der Taliban, getötet.

29. Februar
    - Ein Polizeifahrzeug wurde im Gebiet Sagi des Distrikts Mianashin in der Provinz Kandahar von einer Straßenbombe getroffen, bei der drei Polizeibeamte getötet und ein weiterer verwundet wurde.

Es kann keinen Frieden mit dem Imperialismus geben. Solange es Ausbeutung und Unterdrückung gibt, wird es Widerstand geben, und das ist gut so. Selbst wenn es reaktionäre Kräfte sind, die diese Kämpfe anführen, ändert das nichts an der Legitimität der Rebellion.

 

 

Bereits in den ersten zwei Wochen des Augusts haben die Imperialisten und ihre Lacheinen mehr als 100 Soldaten, Polizisten und andere Sicherheitskräfte verloren.

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Anfang der Woche traf sich der US-Präsident Trump mit dem pakistanischen Premierminister Imran Khan in Washington und lobte die angeblichen Fortschritt in den „Friedensbemühungen“ in Afghanistan. Er kündigte den weiteren Abzug der US-Truppen an und betonte, dass es sich in Afghanistan nicht um einen Krieg handeln würde, einen Krieg könne er binnen einer Woche gewinnen, er wolle nur keine 10.000.000 Tote. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus.

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Seit 1979 haben verschiedene Imperialisten durch Besatzung versucht, das afghanische Volk zu beherrschen, zuletzt hauptsächlich der Yankee-Imperialismus. Aber die Massen Afghanistans haben sich niemals den Imperialisten und ihren Lakaien unterworfen und werden dies auch niemals tun. Ganz im Gegenteil wird der Widerstand von Tag zu Tag stärker, was sich in immer neuen Aktionen gegen die Besatzer und Kollaborateure zeigt. Schon im ersten Monat diesen Jahre hatten diese schwere Verluste zu verzeichnen.

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Am Mittwoch wurde im Osten Afghanistans ein Mitglied einer Spezialeinheit der Yankees getötet.

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Diese Woche hat der Widerstand des afghanischen Volkes gegen die ausländischen Aggressoren erneut zahlreiche Aktionen durchgeführt. Dabei wurden mehrere Soldaten getötet und verletzt. Die Lage in Afghanistan verschärft sich weiter und es wird immer deutlicher, dass die Besatzer ihren Angriffskrieg weder gewinnen können.

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Am vergangenen Freitag, den 21. April, zeigte sich erneut, wie impotent auch die größte konventionelle Bombe (und die Mörderbanden, die sie einsetzen) im Kampf gegen das Volk ist. 16 Kämpfer griffen ein Lager der Afghanischen Nationalarmee (ANA) in Mazar-e Sharif an.

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Bei einem Angriff auf das Hauptquartier der Yankee-Bestatzungstruppen in Afghanistan in Bagram sind am vergangenen Sonnabend vier Yankees getötet worden: Zwei Yankee-Soldaten und zwei weitere. 16 weitere US-Militärs und ein polnischer Soldat wurden verletzt.

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In Masar-i-Sharif wurde das Generalkonsulat der BRD angegriffen und massiv beschädigt. Mehrere Menschen wurden getötet, über hundert verletzt.

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Auch wenn die Wahrnehmung durch die bürgerlichen Medien hierzulande noch immer stark zurückgegangen ist, seitdem der „Abzug“ aus Afghanistan verkündet wurde, so ist das Land noch immer besetzt und es herrscht Krieg. Zwar wurde die offizielle Mission der Nato ISAF beendet, doch wurde sie durch die Mission „Resolute Support“ ersetzt und es halten sich noch immer mehrere zehntausend ausländische Soldaten in Afghanistan auf und operieren dort, so wurden erst vor kurzem US-Kampfjets zur Bombardierung bewaffneter Aufständischer eingesetzt. Dabei stellen die US-Imperialisten noch immer das größte Kontingent, aber auch der deutsche Imperialismus stellt immerhin noch die drittgrößte ausländische Streitkraft in Afghanistan. Die Zahl der ausländischen Streitkräfte wurde zwar gegenüber vor ein paar Jahren stark dezimiert und der Krieg wurde, wie es so heißt, „afghanisiert“, also afghanische Marionettentruppen ausgebildet, die für die Imperialisten kämpfen sollen, doch an der Besatzung des Landes hat sich weiterhin nichts geändert und so befindet sich Afghanistan in einer koloniale Situation.

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