Kategorie: Asien

Die indische Zentralregierung veröffentlichte Ende Februar ein Dokument, in dem sie von „Linksextremisten“ betroffene Distrikte im Bundesstaat Telangana listet. Dabei werden acht der zehn Distrikte genannt, nur die urbanen Distrikte seien nicht betroffen. Im Bundesstaat Andhra Pradesh sind es acht weitere Distrikte.

Im Jahr 2015 wurden von der Regierung im März lediglich jeweils vier Distrikte in beiden Bundesstaaten gelistet, 2010 insgesamt nur zwei (im damals noch vereinten Bundesstaat).
Das Dokument listet des weiteren im Bundesstaat Bihar 22 von 38 Distrikten, in Jharkhand 21 von 24 Distrikten, 19 von 30 Distrikten in Odessa und 16 von 27 Distrikten in Chhattisgarh als von „Naxalitischer Gewalt“(Naxaliten ist eine Bezeichnung der Reaktion für revolutionäre Kräfte) betroffen auf.

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Der Volkskrieg auf den Philippinen wurde in den letzten zwei Wochen mit mehreren Kampagnen geführt, davon eine Kampagne gegen den Kohleabbau in der Region Caraga. Eine Sprecherin der NDF (Nationale Demokratische Front)äusserte dazu:
„Insgesamt sind mehr als 110.000 Hektar Land in Caraga für den Kohleabbau geplant. Das bedeutet weitere Zerstörung von Wäldern und Bergen zum Bergbau. Dies wird tausende von Menschen vertreiben und Existenzen zerstören und den zunehmenden Klimawandel des Planeten verschlimmern.“

In dieser Kampagne wurde der Fuhrpark eines Bauunternehmens angegriffen und dort zwei Bagger, zwei Bulldozer und weitere Maschinen verbrannt. Als die Polizei zum Ort des Geschehens kam, geraten sie in einen Hinterhalt, bei dem sechs Polizisten getötet und 16 weitere verletzt wurden. Obwohl das Militär hinzukommt und auch Luftunterstützung geleistet wird, kann sich die Einheit der NPA (Neue Volksarmee) ohne Verluste zurückziehen.

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Wir dokumentieren hier eine überarbeitete deutsche Übersetzung des Aufrufs zur Internationalen Aktionswoche vom 2. bis 6. April 2016, die uns per Mail zusandt wurde. 

Bedingungslose Freilassung für alle politischen Gefangenen in Indien!
Solidarität mit allen politischen Gefangenen auf der ganzen Welt!
Stoppt die Operation Green Hunt [Grüne Jagd]!
Unterstützt den Volkskrieg in Indien!

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Nachdem sich die Bullen nach dem ersten Tag eines zweitätigen Bandh (16. und 17. Februar) in Bihar und Jharkhand damit brüsteten, dass es keine Zwischenfälle gab, wobei der Bandh aber durch unterbrochene Arbeit, geschlossene Geschäfte und wenig Verkehr klar spürbar war, wurden am zweiten Tag trotz massiver Sicherheitsvorkehrungen der Polizei mehrere Aktionen durchgeführt.

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In der letzten Woche gab es in Indien Gefechte und Aktionen in mehreren Bundesstaaten.

Am 6. Februar gab es bei Dangirijori in Odessa ein zweistündiges Gefecht, wobei die Polizei mehrere Sprengsätze gefunden hat. 

Am 8. Februar gab es im Dorf Chatro-Chatti in Jharkhand ein Gefecht, bei dem angeblich ein Mitglied der Volksbefreihungs-Guerrillaarmee (PLGA) getötet und ein weiteres festgenommen wurde.
Am selben Tag gab es bei Aurangabad im Bundesstaat Bihar ein Gefecht, das alle Polizeistadtionen in der Umgebung zu einer erhöhten Sicherheitsstufe drängte.

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In den vergangenen Wochen gab es auf den Philippinen wieder eine Vielzahl von Gefechten, vom äussersten Süden der südlichen Hauptinsel bis zu Regionen im Norden der nörlichen Hauptinsel.

Am 19. Januar gab es bei Mainit in Compostella Valley ein Gefecht, bei dem angeblich ein Mitglied der Neuen Volksarmee (NPA) getötet wurde. Fünf Soldaten der reaktionären Streitkräfte wurden durch ein IED (improvisierter Sprengsatz) in Sitio Lugpaton, ebenfalls in Compostella Valley verletzt.
An diesem Tag in der Stadt Maragusan wurde durch die NPA eine bewaffnete Gruppe des amtierenden Bürgermeisters entwaffnet, dabei wurden eine KG 9 Maschinenpistole, sowie vier Handfeuerwaffen und Ausrüstung beschlagnahmt. 

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Ende Januar begann im Norden der südlichen philippinischen Hauptinsel Mindanao eine Kampagne gegen Plantagen von Yankee-Unternehmen. Zwei der getroffenen Unternehmen sind unter den fünfgrößten im Bereich von Obst- und Gemüse (gemessen am Umsatz im Jahr 2013). Die Dole Food Company ist sogar der weltgrößte Anbieter von Obst und Gemüse.

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Neben mehreren großeren Aktionen der Genossen, Gefechten und andrern Tätigkeiten wie die Vernichtung von Arbeitsgerät, das zur Erstellung von Strassen und anderer Infrastruktur genutzt wird, welche neben der Ausbeutung der Gegenden auch dazu dient, das Militär und die Polizei dort handlungsfähiger zu machen.

Zu Beginn jedoch eine Meldung aus Maharashtra vom 21. Januar, einem Bundesstaat Indiens westlich von Chhattisgarh, in dem die Reaktion Statistiken für 2015 veröffentlicht, die in vielen ausschlaggebenden Punkten gesteigerte Zahlen nennt, sei es verletzte Bullen, getötete Informanten, Schaden durch Zerstörung...
Zeitgleich wurden weniger mutmaßliche Angehörige der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) getötet, festgenommen oder Sprengstoff beschlagnahmt.
Eine Zahl, auf die sich die Reaktion eine Menge einbildet, die Anzahl der „sich ergebenden Maoisten“, ist angestiegen, was es jedoch damit auf sich hat, wurde in diesem Artikel bereits aufgedeckt.

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Um die auf dieser Seite dokumentierten Gefechte, Kämpfe und Zahlen über die Philippinen richtig einzuordnen, muss gesagt sein, dass die Informationen für diese zum Großteil auf bürgerlichen Nachrichten vor Ort basieren. Ein Gefecht, dass exemplarisch für diese Tatsache steht und dabei auch klar macht, was dies im Wahrheitsgehalt der Informationen bedeutet, ist sind drei Gefechte, die am 15. und 16. Januar in Barangay Mabuhay, Prosperidad, Agusan del Sur stattfand.

Zu diesem Gefecht existiert eine umfangreiche Stellungname der Genossen auf den Philippinen, bei dem sie angeben, dass dort acht Soldaten des 3rd Special Forces Battalion des Special Forces Regiment (Airborne) der Philippinischen Armee getötet wurden und sieben weitere verletzt. Zu dieser Spezialeinheit ist anzumerken, dass sie von den Green Berets, einer Spezialeinheit der US-Army trainiert wurde.

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Im Osten der Türkei wütet die Reaktion weiterhin, die belagerten Städte kommen nicht zur Ruhe. Ein Beispiel für die Situation vor Ort ist dieses Video aus Cizre, das dokumentiert, wie eine kleine Gruppe Menschen mit weissen Flaggen in der Hand versucht, eine Straße zu überqueren. Auf die Menschen wird nach kurzer Zeit das Feuer eröffnet, einige davon auch getroffen.

In Istanbul wurde am 24. Januar, dem 43. Jahrestag des Angriffes des türkischen Militärs auf die TİKKO, bei dem İbrahim Kaypakkaya schwer verletzt und Ali Haydar Yıldız getötet wurde, eine Demonstration durch die DHF (Demokratik Haklar Federasyonu – Föderation der demokratischen Rechte ) durchgeführt, die von den Bullen mit Wasserwerfern und Tränengas angegriffen wurde.

Die TİKKO (Türkiye İşci ve Köylü Kurtuluş Ordusu - Arbeiter- und Bauernbefreiungsarmee der Türkei), die geführt wird durch die TKP/ML (Türkiye Komünist Partisi/Marksist-Leninist - Kommunistische Partei der Türkei/Marxistisch-Leninistisch), führte im letzten Monat des Vorjahres und im Januar 2015 in der Türkei mehrere Aktionen durch, darunter auch in Istanbul.
Am 9. Dezember wurde von ihr bei Dersim eine Militäroperation des türkischen Staates angegriffen, wobei ein Soldat getötet wurde und mehrere weitere verletzt. Die TİKKO widmete diese Aktion drei am 21. Oktober getöteten Mitgliedern.
Am 21. Januar wurde die Autobahn zwischen Pertek in der Provinz Tunceli und Elazığ in der gleichnamigen Provinz von Angehörigen der TİKKO blockiert, um dort eine Propagandaaktion durchzuführen. Bei dieser wurden Reden gehalten und Parolen geschrieben. Beim Rückzug wurden von den Genossen Parolen gerufen. 
elazigda militanlardan eylem
Am 24. Januar wurde in Istanbul ein Lokal der AKP angezündet, dazu verkündete die TİKKO: „Wir werden die notwendigen Strafen auf Kriminelle und den Staat anwenden.“