Kategorie: Weltweit

( USA )

Wir veröffentlichen an dieser Stelle eine vorläufige und inoffizielle Übersetzung eines Dokuments von den brasilianischen Genossen. Das Original auf Portugiesisch findet sich HIER. Eine Übersetzung ins Englische HIER.

Den Teufelskreis durchbrechen

Seit der brutalen Ermordung von George Floyd am 25. Mai war die imperialistische Supermacht USA Schauplatz der größten Massenproteste seit den späten 1960er Jahren. Seit 50 Jahren hat der Kampf für die so genannten "Bürgerrechte" zwar einige der abwegigsten Aspekte des legalisierten Rassismus rückgängig gemacht (fast ein Jahrhundert lang hatte der Oberste Gerichtshof dieses Landes die Trennung nach Hautfarbe in öffentlichen und privaten Einrichtungen zugelassen), doch ist es ihm nicht gelungen, ihn aus der amerikanischen Gesellschaft auszurotten. Warum? Weil sich trotz der Intervention der Black Panthers und anderer revolutionärer Organisationen und der bedeutenden Beteiligung breiter Volksgruppen eine bürgerliche Führung in der Bewegung durchsetzte, die die Illusion predigte, dass es möglich sei, den verabscheuungswürdigen Rassismus zu überwinden und gleichzeitig den reaktionären imperialistischen Staat intakt zu halten - Gendarm des Volkes auf der äußeren Ebene, Inhaftierung des Volkes auf der inneren Ebene - und ihn nur zu reformieren.

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Am 24. Oktober, dem internationalen Aktionstag für die Freiheit von Georges Ibrahim Abdallah fanden weltweit verschiedene Aktionen statt. In Liège wurde ein Solidaritätstransparent aufgehängt, in Brüssel hunderte Flugblätter verteilt sowie eine Kundgebung vor der französischen Botschaft abgehalten. In Lille gab es eine Demonstration mit 100 Teilnehmern, in Lannemezan, dem Ort in dem Georges im Knast sitzt, nahmen über 400 Menschen an einer Demonstration teil. In Berlin und Tunis fanden Kundgebungen vor der französischen Botschaft statt, in Mailand vor dem französischen Konsulat. In Beirut gab es ebenso eine Kundgebung vor der französischen Botschaft, nachdem am 22. Oktober bei einer Rede des Präsidenten des französischen Senats von Aktivisten die Freiheit von George gefordert wurde, in diesem Rahmen wurden einige der Aktivisten festgenommen.
Die Fortschrittliche Studentenarbeitsfront und die Fortschrittliche Palästinensische Jugendunion veröffentlichten ein gemeinsames Statement zur Freilassung von Georges. Weitere Aktionen wurden unter anderem in Zürich, Neapel, Rom, Bordeaux, New York, Algier und Neuss durchgeführt.

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Im Folgenden geben wir einen Überblick und Eindrücke über Aktionen und Aktivitäten rund um den 1. Mai 2015 weltweit, dem internationalen Kampftag des Proletariats.

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