LLL-Wochenende 2026

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LLL-Wochenende 2026

Die LLL-Demonstration hat in diesem Jahr deutlich gezeigt, dass es eine neue Generation von jungen Menschen gibt, die sich der Sache des Proletariats annähern und von denen viele ehrlich den Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung führen wollen. Nicht Wenige davon wollen sogar einen Beitrag leisten für die Rekonstitution der Kommunistischen Partei Deutschlands. Dies ist eine sehr positive Sache und eine gute Grundlage für die Maoisten ihre theoretische und praktische Tätigkeit zu intensivieren.

Als Roter Bund haben wir, gemeinsam mit Partizan, dass LLL-Wochenende mit einer gemeinsamen Veranstaltung aus Anlass der von der TKP/ML ausgerufen Woche der Märtyrer der Partei und Revolution begonnen, auf der unter anderem ein Video von Partizan über die aktuellen Weltgeschehnisse präsentiert wurde. Im Anschluss an die Veranstaltung wurde gemeinsam ein Bild in Solidarität mit unserem Genossen Alex aufgenommen, der in Frankreich angeklagt ist, weil er sich auf einer Rede während einer Demonstration im Vorjahr entschlossen hinter den bewaffneten Kampf in Palästina gestellt hat. Sein Verfahren hat am heutigen Tag stattgefunden und in Solidarität mit dem Genossen haben wir uns der internationalen Kampagne angeschlossen, innerhalb welcher u.a. auch Aktionen in Finnland und Spanien durchgeführt wurden.

Auf der Demonstration am 11. Januar selbst haben wir, gemeinsam mit Partizan, deutlich unsere Solidarität mit der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) und dem von ihm geführten Volkskrieg zum Ausdruck gebracht und ihrem im letzten Jahr ermordeten Generalsekretär, Genosse Basavaraj, gedacht. Die indische Reaktion hat, als Teil ihrer Einkreisungs- und Vernichtungskampagne unter dem Titel „Operation Kagaar“, im letzten Jahr über 400 Menschen getötet und versucht den Volkskrieg in Indien vollständig zu vernichten, u.a. mit Hilfe von Verrätern. Gemeinsam mit unseren internationalen Genossen aus Holland, Norwegen, Polen, Österreich und Russland haben wir an diesem Tag die Reihen mit der KPI (Maoistisch) geschlossen, die trotz der schwierigen Situation auf den bewaffneten Kampf beharrt, und so prinzipienfest unseren Standpunkt zum Ausdruck gebracht.

Gleichzeitig wurden unter den Slogans „Yankees Go Home!“, „Nieder mit der Aggression gegen Venezuela!“ und „Stärkt die Antiimperialistische Front!“ die Aggression des US-Imperialismus gegen die Völker in Lateinamerika im Allgemeinen und Venezuela im besonderen denunziert. Mit Parolen und Redebeiträgen wurde auch dem heldenhaften Kampf des Volkes in Brasilien und der Liga der Armeen Bauern gedacht.

Einen ersten Bericht mit weiteren Bildern findet sich hier und der von Partizan hier.

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