Am Samstagnachmittag setzte eine Demonstration in Bremen ein kraftvolles Zeichen zur Unterstützung der nationalen Widerstandsfront in Palästina. Zahlreiche antiimperialistische Gruppen aus dem Bremer Umland und Norddeutschland im Allgemeinen waren im Bündnis vertreten und erhoben u.a. Forderungen zum Stopp der deutschen Waffenexporte und eine Aufnahme der Nakba in das Bildungsprogramm für Schulen.
Die Demo zog vom Hulsberg-Viertel Richtung Innenstadt und hielt mehrere Zwischenkundgebungen mit zahlreichen Redebeiträgen ab. Mehrmals wurde Pyrotechnik gezündet, was für Jubel unter den umstehenden Teilnehmern sorgte. Auf der Sielwall-Kreuzung wurde abermals ein Theaterstück aufgeführt, das die Folter und Misshandlung palästinensischer Gefangener darstellte und anprangerte. Die Polizei versuchte mehrmals die Teilnehmer einzuschüchtern; zuerst mehrmals mit Drohungen zu gerufenen Parolen, nach Abschluss der Demo in der Neustadt auch mit Provokationen gegen sich weiter dort aufhaltende Teilnehmer.
Der Rote Bund beteiligte sich mit einer Mannschaft und betrieb umfangreich Agitation unter den Demoteilnehmenden.






