Hamburg / Bremen: Erste Aktivitäten gegen die Aggression der USA in Venezuela

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Hamburg / Bremen: Erste Aktivitäten gegen die Aggression der USA in Venezuela

Am Nachmittag des 3. Januar hat eine Protestaktion des Roten Bundes vor dem US-amerikanischen Konsulat in Hamburg stattgefunden, die sich gegen die illegale und mörderische Bombardierung Venezuelas in der Nacht zuvor, sowie gegen die vorangegangenen Aggressionen gerichtet hat.

Es wurden die Parolen „Yankees raus aus der Karibik“, „Nieder mit dem Imperialismus“, „Hände weg von Venezuela“, und „Hoch die internationale Solidarität“ gerufen. Die Aktion wurde von Passanten positiv aufgefasst, die die Aktivisten anschließend angesprochen haben.

Des weiteren hat der Rote Bund in Hamburg an einer Spontandemonstration am 3. Januar von unterschiedlichen antiimperialistischen Kräften teilgenommen, die durch die Innenstadt zog. In einem Redebeitrag haben die Genossen sowohl den strategischen Plan der USA denunziert, mehr Hegemonie über den lateinamerikanischen Kontinent zu erlangen, als auch auf der anderen Seite die Volkskämpfe in zahlreichen Ländern Lateinamerikas hervorgehoben.

Aus der Demo waren kraftvoll Parolen wie „Das wahre Gesicht ihrer Demokratie: Massenmörder, das sind sie!“, „Tod dem Imperialismus!“ und „Ami go home!“ zu hören.

In Bremen wurde von unterschiedlichen Kräften am 4. Januar eine Kundgebung auf dem Marktplatz organisiert, wo der Rote Bund mit einigen Genossen und Freunden teilnahm und unter anderem in seinem Redebeitrag die Stärkung der antiimperialistischen Front hochhielt, was von einigen Teilnehmern auf der Kundgebung begrüßt wurde. Die Bullen gaben einen Tag nach dem Angriff auf Caracas direkt die praktische Antwort, auf wessen Seite der deutsche Imperialismus, dessen Vertreter aktuell wieder mal unsicher sind, wie sie zum Völkerrecht stehen sollen, steht, und versuchten Kundgebungsteilnehmer schon für das Verteilen von Flugblättern einzuschüchtern und Personalien einzufordern. Die Repression gegen die antiimperialistische Bewegung, unter Missachtung unzähliger demokratischer Rechte, setzt sich also auch in dieser Frage schnell fort. Bei ihrem ersten Versuch wurden im Nachgehen Schneebälle in Richtung der Beamten geworfen; im zweiten Fall nach Abschluss der Kundgebung wurden sie von diversen Teilnehmern kurzzeitig eingekreist und mussten sich dann zurückziehen. Für eine Kundgebung von Kräften, die in großen Teilen meistens innerhalb der Friedensbewegung in Erscheinung treten, keine so schlechte Sache und eine deutliche Antwort auf die Repression.

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