Mexikos Präsidentin Sheinbaum hat jüngst das „vorübergehende“ Ende der Erdöllieferungen an Kuba bekannt gegeben. Diese Maßnahme ist Teil der Aggression der USA gegen Lateinamerika, in diesem Falle gegen den souveränen Staat Kuba.
Mit dem neuerlichen Ölembargo der USA und dem ihnen willfährigen Ländern soll der ökonomische Kollaps Kubas befördert werden. Die Yankkes schlagen dabei in die selbe Kerbe, wie mit dem seit den 1960er Jahren ebstehenden Embargo (el bloqueo) ist ein aus mehreren Maßnahmen bestehendes Handels-, Wirtschafts- und Finanzembargo. Der sogenannte „Cuban Democracy Act“, ist die offen formulierte Zielsetzung eines „Regimechange“ auf der Karibikinsel. Es ist das am längsten andauernde Handelsembargo in der modernen Geschichte (doch trotzdem sind die USA der viertgrößte Exporteur nach Kuba).
Vom Erdölimport hängt auf Kuba vieles ab. Ohne Importe von geschätzten vier bis sechs Millionen Barrel pro Jahr gehen auf der Insel buchstäblich die Lichter aus. Solche Stromabschaltungen, sind seit einigen Jahren Alltag auf der Insel und selbst Havanna ist von den stundenlangen Blackouts regelmäßig betroffen.
Sheinbaum versucht sich mit Ausflüchten: Es sei eine souveräne Entscheidung des mexikanischen Erdölunternehmens Pemex. Die USA hätten damit nichts zu tun. Entscheidungen würden nicht auf Druck der USA erfolgen.
Seit dem umfassenden Angriff der USA auf Venezuela und der Verschleppung des Staatsoberhaupts, Nicolás Maduro, durch die Yankees, sowie durch deren Akte der Piraterie gegen Öltanker in der Region, ist Kuba von Rohöllieferungen aus Venezuela abgeschnitten. Mexiko wurde zum wichtigsten Lieferanten, doch der letzte Tanker, erreichte Kuba am 11. Januar mit 86.000 Barrel Öl an Bord. Lieferungen in diesem Umfang decken die Not-Bedarfe Kubas jedoch nur für wenige Tage.
Im vergangenen Jahr 2025 ist die kubanische Wirtschaft um Berichten der Cepal zufolge um etwa 1,5 Prozent geschrumpft. US-Präsident Donald Trump hat klar gemacht, dass die Yankees sich Kubas bemächtigen werden. Nach Informationen des Wall Street Journals sucht Trumps Regierung nach Personen im Umfeld der kubanischen Regierung, die dabei helfen könnten, einen Deal auszuhandeln, um die Regierung in Havanna bis Ende des Jahres zu stürzen. Kuba werde „ziemlich bald scheitern“, sagte Trump am Dienstag.
Das kubanische Regime unter Präsident Miguel Díaz-Canel hat aufgrund der Aggression der USA bereits am vergangenen Wochenende den Kriegszustand ausgerufen.





