Kategorie: Asien

( 6 )

 

Auch wenn die Wahrnehmung durch die bürgerlichen Medien hierzulande noch immer stark zurückgegangen ist, seitdem der „Abzug“ aus Afghanistan verkündet wurde, so ist das Land noch immer besetzt und es herrscht Krieg. Zwar wurde die offizielle Mission der Nato ISAF beendet, doch wurde sie durch die Mission „Resolute Support“ ersetzt und es halten sich noch immer mehrere zehntausend ausländische Soldaten in Afghanistan auf und operieren dort, so wurden erst vor kurzem US-Kampfjets zur Bombardierung bewaffneter Aufständischer eingesetzt. Dabei stellen die US-Imperialisten noch immer das größte Kontingent, aber auch der deutsche Imperialismus stellt immerhin noch die drittgrößte ausländische Streitkraft in Afghanistan. Die Zahl der ausländischen Streitkräfte wurde zwar gegenüber vor ein paar Jahren stark dezimiert und der Krieg wurde, wie es so heißt, „afghanisiert“, also afghanische Marionettentruppen ausgebildet, die für die Imperialisten kämpfen sollen, doch an der Besatzung des Landes hat sich weiterhin nichts geändert und so befindet sich Afghanistan in einer koloniale Situation.

Weiterlesen...

In einem ausführlichen Bericht wird das Vorgehen der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) im Bezug auf Polizeiinformanten von der bürgerlichen indischen Presse beschrieben. Im vorliegenden Fall wurde von der PLGA (Volksbefreiungsguerillaarmee) am 26. August eine Straßensperre in Sukma, Chhattisgarh eingerichtet, bei der etwa 15 bis 20 Genossen die Straßensperren durchführten und 30 weitere in der Nähe bereitstanden. Grund für die Straßensperre war die Fahndung nach zwei Polizeiinformanten, die seit 2003/2004 von der Partei insgesamt fünf Mal verwarnt wurden.
Nach fünf Stunden, die die Straßensperre aktiv war, wurde einer der Gesuchten entdeckt, festgenommen und getötet.
Die Polizei bezeichnete den Informanten offiziell als „Unterstützer der Maoisten“, verfolgten ihn aber nie, seine Familienangehörigen sind daraufhin brüskiert und vermelden, dass sie wenn sie keine Waffen von der Polizei bekommen, sie zu den „Maoisten“ gehen und jeden Polizeiunterstützer der Gegend melden werden.

Weiterlesen...

Raghubar Das, der Chief Minister (Regierungschef) Jharkhands, Mitglied von Modis BJP (Indische Volkspartei) erklärt bei der Werbeshow für eine Versammlung für Investoren, dass es in Jharkhand keine „Maoisten“ gibt – womit er wohl Mitglieder der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) meint. Er behauptet auch, dass es lediglich in einigen isolierten Ecken des Bundesstaates ein paar Schläger gibt und mit diesen Kriminellen dementsprechend verfahren wird. Ebenso soll es in den letzten 20 Monaten keine großen Vorfälle gegeben haben.

Weiterlesen...

Nachstehend dokumentieren wir eine Übersetzung der Erklärung der Kommunistischen Partei der Türkei/Marxisten-Leninisten zu den Geschehnissen in der Türkei im Juli, gefunden auf der Website Novelle Turquie.

Weiterlesen...

 

Die Polizei von Odisha und Chhattisgarh legt dar, warum sie den Ausbau des Mobilfunknetzes zur Durchführung der Operation Green Hunt dringend benötigen. So wurden drei der letzten fünf Angriffen oder Hinterhalte auf Sicherheitskräfte durch die PLGA (Peoples Liberation Guerilla Army – Volksbefreiungsguerrillaarmee) durch das Abhören ihrer Funksprüche durchgeführt.

Die Methode dabei ist nicht den Inhalt der Funksprüche zu analysieren – da diese verschlüsselt sind, geht die Polizei davon aus, dass der Inhalt der PLGA unbekannt ist – aber durch das taktische Verhalten der Bullen bei ihren Streifen ist es möglich diese zu aufzufinden. Dabei bekommt der vorhergehende Späher und die Nachhut ein Funkgerät, mit dem sie Kommunizieren. Diese Kommunikation wird abgefangen und der Ursprung genau geortet. Mit diesen Informationen kann die PLGA dann ihr Verhalten anpassen, den Ort verlassen, in deren Richtung die Bullen unterwegs sind oder einen Hinterhalt legen.

Weiterlesen...

In den letzten Wochen gab es mehrere Aktionen der Neuen Volksarmee (NPA – New Peoples Army) der Philippinen. Darunter am 27. Juli ein Hinterhalt auf eine Einheit der CAFGU (Citizen Armed Force Geographical Unit – paramilitärische Organisation unter Führung der Philippinischen Armee), bei dem einer ihrer Mitglieder getötet und vier weitere verwundet wurden. Der Hinterhalt fand bei Kapalong in Davao del Norte statt. Am 29. Juli wurde dieses auch von der NDF (Nationalen Demokratischen Front) bestätigt

Weiterlesen...

Laut Berichten der bürgerlichen Presse wurden in Indien in der Woche der Märtyrer diverse Aktionen durchgeführt, trotz massivem Aufgebot der Polizei und Paramilitärs. So wurden mindestens 50 Monumente zum Gedenken errichtet. Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie diese aussehen, zeigen wir Fotos von früher errichteten Monumenten.

Weiterlesen...

In mehreren Bundesstaaten in Indien führen die Genossen im Moment die Woche der Märtyrer durch, deren letzter Tag heute ist. (Begonnen hatte sie am 28. Juli). Diese Woche wird im Gedenken an Charu Mazumdar abgehalten, der am 27. Juli 1972 getötet wurde. Einige der aufgelisteten Aktionen wurden auch im Rahmen dieser Aktionswoche durchgeführt.
13f86 charu
Charu Mazumdar

Weiterlesen...

Im Juli wurden in der Türkei mehrere Aktionen durchgeführt, darunter am 17. Juli eine Operation gegen eine Militärbasis bei Cevizlidere bei Ovacik, bei der ein Soldat getötet wurde. Bei der Operation der HKO (Volksbefreiungsarmee - Halk Kurtuluş Ordusu) wurden Soldaten bei einer Patrouille in Cevizlidere angegriffen und ein Soldat getötet. Die HKO zog sich daraufhin zurück.

Am 18. Juli wurde von der TIKKO (Arbeiter- und Bauern-Befreiungsarmee der Türkei -Türkiye İşçi Köylü Kurtuluş Ordusu) bei Atadoğ ein Fahrzeug gestoppt und beschlagnahmt, ein Insasse wurde festgenommen, da er bei einer Aktion am 6. Mai, bei der zwei Mitglieder der TIKKO getötet wurden beteiligt war. 

Diese Person unternahm am 21. Juli einen Fluchtversuch aus den Händen der TIKKO und wurde dabei getötet.

Weiterlesen...

Zum einen veröffentlicht die Reaktion Zahlen dazu, wie viele Vorfälle es in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres es gab, zum anderen wollen die den Roten Korridor offiziell als kleiner geworden definieren.

Die Zahlen besagen dabei, dass in den sechs Monaten in den 10 von „LWE (linksextremistischer)" Gewalt betroffenen Bundesstaaten Indiens 69 Fälle von „maoistischer Gewalt“ gezählt wurden, bei denen 33 Mitglieder der Sicherheitskräfte und angeblich auch Zivilisten getötet wurden. Davon 53 Fälle in Chhattisgarh. In dem gesamten Zeitraum soll ein „Maoist“ getötet worden sein, was keinen anderen Schluss zulässt, als dass sogar die Reaktion bei allen anderen Morden der Bullen von Fake Encountern ausgeht. Dazu berichtetein Mitglied des Dandakaranya Sonderzonenkomitees der KPI (Maoistisch), dass alleine in Bastar im gleichen Zeitraum über 90 Menschen durch Fake Encounter ermordet wurden, sowie über 50 Frauen vergewaltigt und hunderte als Maoisten bezeichnet, festgenommen und gefoltert wurden. Auch die Zahl, dass über 1000 „Maoisten“ festgenommen wurden muss mit dem Wissen über die Wahrheit über sich ergebenden Maoisten gelesen werden.

Weiterlesen...