Kategorie: Asien

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In den letzten zwei Wochen gab es eine Anzahl von Aktionen in Indien, darunter auch einige Gefechte, bei denen die Reaktion behauptet, Genossen getötet zu haben.
So zum Beispiel am 27. September, wo es zwei Gefechte in Kondagaon und Narayanpun, beides in Chhattisgarh gab, bei denen zusammen 3 Mitglieder der PLGA (Volksbefreiungsguerillaarmee) getötet worden sein sollen.

Weiters soll es in Sukma, Chhattisgarh auch am 27. September angeblich 2 Tote bei einem Gefecht gegeben haben. Die Toten wurden bei einer Suchaktion der Bullen nach einem Gefecht gefunden und direkt als angeblich führende Genossen einer lokalen Einheit identifiziert.

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Am 24. September gab es in Akören in Hozat eine Gefecht der TIKKO mit dem türkischen Militär. Dabei wurde in einem mehrstündigen Feuergefecht ein Mitglied der TIKKO (Arbeiter- und Bauernbefreiungsarmee der Türkei) getötet. Die Reaktion setzte bei der Aktion laut eigener Angaben auch Helikopter ein.

In der Gegend wurde bereits am 1. August eine Polizeiwache angegriffen von der TIKKO, genauer in Pakire. Obwohl die Polizei unmittelbar aus gepanzerten Wagen auf die Mitglieder der TIKKO feuerte, wurden bei der Aktion drei Bullen getötet. Die TIKKO selbst erklärt in einer Stellungname zu der Aktion, dass sie im Gedenken an die am 6. Mai 2016 getöteten Genossen durchgeführt wurde.

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Wir veröffentlichen hier eine Infografik über die Aktionen der Genossen in Indien über die letzten Monate.

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Bei einem Angriffauf einen Militärposten in Uri in Kaschmir wurden 17 Soldaten getötet und 35 verletzt worden. Auf Seiten der Angreifer werden vier Tote gemeldet, allerdings ist unklar, ob dies alle Angreifer waren oder einige sich wieder zurückzogen. Das indische Militär führt auf jeden Fall Suchoperationen in der Gegend durch.

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Die bürgerliche indische Presse arbeitet diese Woche stark an einem guten Image der Bullen und versucht erneut eine Kampagne zum „Niedergang des Volkskrieges“ zu inszenieren. Es werden fast ausschließlich Meldungen über „sich ergebende Maoisten“ oder getötete PLGA (Volksbefreiungsguerillaarmee) Mitglieder publiziert.

Am 8. September gab es in Telmendri in Chhattisgarh ein Gefecht, bei dem angeblich zwei Genossen getötet wurden.

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Die Professorin für Rhetorik und Komparatistik an der University of California in Berkeley, Judith Butler unterstützt eine Forderung nach richtiger medizinischer Versorgung des Genossen Ajith. Butler ist eine Intellektuelle und kleinbürgerliche Feministin, die aus bürgerlichen Kreisen schon Kritik für die Unterstützung des palästinensischen Befreiungskampfes bekam.

Die Kampagne für richtige medizinische Versorgung wurde vom Janakeeya Manshyavakasa Prasthanam (JMP) initiiert und bisher von mehreren indischen und nicht-indischen Intellektuellen wie beispielsweise Noam Chomsky unterzeichnet, zuletzt eben von Judith Butler mit einer Nachricht per E-Mail.

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Die indische bürgerliche Presse erwähnt in einem Bericht über die zehn am 19. Juli in Bihar getöteten Mitglieder einer Polizeispezialeinheit, dass die Genossen in Indien zwei Wege nutzen würden, um einerseits von Maharashtra, andererseits von Andrah Pradesh nach Bihar zu kommen, dabei überschreiten sie bei einer Route die Grenzen der dazwischen liegenden Bundesstaaten Chhattisgarh und Jharkhand, bei der anderen Odisha, Westbengalen und Jharkhand.

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Revolutionäre Kräfte in Istanbul kämpfen seit längerem gegen die Vergiftung der Arbeiterklasse durch Drogen und Drogenhandel. Als Beispiel dazu sei auf ein Video aus dem September 2015 hingewiesen, dass eine Methode zum Umgang mit Drogendealern in der Türkei zeigt.

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Auch wenn die Wahrnehmung durch die bürgerlichen Medien hierzulande noch immer stark zurückgegangen ist, seitdem der „Abzug“ aus Afghanistan verkündet wurde, so ist das Land noch immer besetzt und es herrscht Krieg. Zwar wurde die offizielle Mission der Nato ISAF beendet, doch wurde sie durch die Mission „Resolute Support“ ersetzt und es halten sich noch immer mehrere zehntausend ausländische Soldaten in Afghanistan auf und operieren dort, so wurden erst vor kurzem US-Kampfjets zur Bombardierung bewaffneter Aufständischer eingesetzt. Dabei stellen die US-Imperialisten noch immer das größte Kontingent, aber auch der deutsche Imperialismus stellt immerhin noch die drittgrößte ausländische Streitkraft in Afghanistan. Die Zahl der ausländischen Streitkräfte wurde zwar gegenüber vor ein paar Jahren stark dezimiert und der Krieg wurde, wie es so heißt, „afghanisiert“, also afghanische Marionettentruppen ausgebildet, die für die Imperialisten kämpfen sollen, doch an der Besatzung des Landes hat sich weiterhin nichts geändert und so befindet sich Afghanistan in einer koloniale Situation.

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In einem ausführlichen Bericht wird das Vorgehen der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) im Bezug auf Polizeiinformanten von der bürgerlichen indischen Presse beschrieben. Im vorliegenden Fall wurde von der PLGA (Volksbefreiungsguerillaarmee) am 26. August eine Straßensperre in Sukma, Chhattisgarh eingerichtet, bei der etwa 15 bis 20 Genossen die Straßensperren durchführten und 30 weitere in der Nähe bereitstanden. Grund für die Straßensperre war die Fahndung nach zwei Polizeiinformanten, die seit 2003/2004 von der Partei insgesamt fünf Mal verwarnt wurden.
Nach fünf Stunden, die die Straßensperre aktiv war, wurde einer der Gesuchten entdeckt, festgenommen und getötet.
Die Polizei bezeichnete den Informanten offiziell als „Unterstützer der Maoisten“, verfolgten ihn aber nie, seine Familienangehörigen sind daraufhin brüskiert und vermelden, dass sie wenn sie keine Waffen von der Polizei bekommen, sie zu den „Maoisten“ gehen und jeden Polizeiunterstützer der Gegend melden werden.

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