Kategorie: Lateinamerika

( Repression )

Wieder einmal haben in Brasilien die bewaffneten Banden der Großgrundbesitzer zugeschlagen und zwei weitere Bauernführer ermordet. Am helllichten Tag wurden am 23. Januar Enilson Ribeiro Santos und  Valdiro Chagas de Moura auf offener Straße in der Stadt Jaru erschossen. Damit geht ein weiteres mörderisches Verbrechen auf das gut gefüllte Konto der Großgrundbesitzer.

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Im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais haben am 14. Januar etwa 35 Bauernfamilien mit einer Landbesetzung begonnen. Die Besetzung begann genau an dem Ort, an dem der Bauernführer der Liga der armen Bauern (LCP) am 22. Oktober 2014 von den Mördern Grundbesitzer erschossen wurde. Das Land mit dessen Besetzung begonnen wurde wird von einem Grundbesitzer in Beschlag genommen, hat eine Fläche von 5800 Hektar und liegt brach. Der Eingang zu dem Land, an dem Genosse Cleomar erschossen wurde wurde mit einem Transparent mit der Aufschrift „Es lebe Cleomar! Tod dem Grundbesitzertum!“ und den Fahnen der LCP geschmückt.

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In der Nacht des 31. Dezember verschwand in dem Dorf Monte Negro im brasilianischen Bundesstaat Rondônia der Bauernaktivist Lucas da Costa da Silva, als er zum Fischen gehen wollte. Bauern in er Umgebung hörten mehrere Schüsse du berichteten, dass Farmhäuser von bewaffneten Banden zerstört wurden. Die Liga der armen Bauern (LCP) denunzierte das Verschwinden des Aktivisten umgehend und es wurde ein Suchtrupp zusammengestellt, um Lucas da Costa zu finden, tot oder lebendig. Wobei ersteres von Anfang an wahrscheinlicher war, wenn man betrachtet wie die Grundeigentümer schon alleine in den letzten Monaten mit der Bauernbewegung umgesprungen waren. Am 2. Januar des neuen Jahres gab es dann die traurige Gewissheit, dass Lucas da Costa mit einem Schuss in den Kopf getötet worden war. Die bürgerliche Presse begann umgehend damit die Lüge zu verbreiten, dass er ein Opfer der Landarbeiter selbst war. Der wahre Verantwortliche für diesen erneuten Mord in Rondônia an einem Bauernaktivisten bleibt dabei ungenannt. Es ist der Grundbesitzer der Region mit seinen bewaffneten Mörderbanden, die die Bauern und ihre Organisation terrorisieren und ungehemmt morden. Darum fordert die LCP auch: „Schluss mit den Angriffen der Bewaffneten und Polizei gegen die Bauern auf das Geheiß der Grundbesitzer!“

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Bereits im vergangenen Monat haben die Grundbesitzer im brasilianischen Bundesstaat Rondônia zwei Bauerführer ermorden lassen und eine Atmosphäre des Terrors gegen die armen Bauern und ihre Organisation, die Liga der armen Bauern (LCP), verbreitet. Nun haben am 11. Dezember wieder die bewaffneten Banden der Grundbesitzer zugeschlagen und in Alto Paraiso in Rondônia ein Lager der armen Bauern überfallen und dabei den jungen Genossen Francimar de Souza ermordet. Francimar de Souza war gerade einmal 21 Jahre alt und wurde durch Schüsse und Messerstiche getötet.Bereits am 12. Dezember kehrten die bewaffneten Banden der Grundbesitzer zurück und terrorisierten die Bauern weiter, schlugen und bestahlen sie. Diese gewalttätigen Übergriffe und Morde gegen die armen Bauern durch die Grundbesitzer sind voller Entschlossenheit zu verurteilen. Der Terror dem die Massen und die LCP ausgesetzt sind muss beendet werden.

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Am 11. November griffen Bullen in Tixtla acht Busse an, in denen Studenten der Schule Ayotzinapas befanden. Videos von dem Angriff zeigen eine Hetzjagd, bei der Bullen während der Fahrt auf die Fensterscheiben einschlagen und Tränengas in die Busse schiessen.

Bei der Schule handelt es sich um eben jene Schule, deren Studenten im September 2014 von Bullen überfallen wurden, von denen weiterhin 43 vermisst sind.

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Im brasilianischen Bundesstaat Rondonia gab es am 27. Mai einen großangelegten Angriff  auf die Bauernbewegung. Im Bündnis mit der Militärpolizei, Spezialeinheiten, der Zivilpolizei und der Feuerwehr setzten die Grundbesitzer die Zwangsräumung eines Camps armer Bauern durch, das, unterstützt von der Liga der armen Bauern (LCP), für das Recht auf Land für arme Bauern kämpfte. Durch den Angriff wurden mehr als 30 Familien obdachlos und zwei Bauern wurden verhaftet. Die reaktionären Kräfte setzten auch Helikopter bei ihrem Angriff ein. Der Angriff ist ein Teil einer neuen Offensive der reaktionären Grundeigentümer in Brasilien gegen den gerechtfertigten Kampf der armen Bauern um Land, dieser erneute Angriff steht damit auch in Verbindung mit der kürzlichen Ermordung von Paulo Justino Pereira, dem Vorsitzenden der Verbindung Wladimir Lenin. In ihrer Erklärung denunziert die LCP die Gewalt durch die Grundeigentümer und die reaktionären Polizeikräfte und demaskiert deren Verflechtung.

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