Kategorie: Lateinamerika

( Politische Gefangene )

Am 24. September zog eine Demonstration mit über 1000 Teilnehmern, hauptsächlich Studenten, denen sich Lehrer und Taxifahrer anschlossen, vom Hauptquartier der nationalen Bildungsverwaltung zum Parlament. Die Demonstration war eine Reaktion auf die Räumung des besagten Hauptquartiers durch die Polizei, die dabei unverhältnismäßige Gewalt gegen die Studenten, die es fünf Tage lang besetzt hielten, einsetzte. Die Besetzung war Teil der seit einiger Zeit anhaltenden Kämpfe um die Bildung in Uruguay, an denen auch Lehrergewerkschaften teilnahmen und durch Streiks und Demonstrationen unter anderem die Erhöhung der Gehälter forderten. Die Demonstration am 24. September entwickelte schnell Auseinandersetzungen mit den Bullen, die sich dabei zurückziehen mussten.
Der Staatssekretär des Landes zeigte bei seiner Beurteilung der Lage besondere Sorge dafür, dass die teilnehmenden Lehrer großenteils nicht auf die Lehrergewerkschaften hörten und sieht eine große Gefahr darin, dass die Gewerkschaften an Einfluss verlieren.

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Folgende Übersetzung eines Dokuments zur Intervention des US-Imperialismus in Peru haben wir gefunden und dokumentieren es hier.

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Wir denunzieren und verurteilen die größere militärische Intervention des Yankee-Imperialismus gegen unser Volk

Am ersten September wurde für sechs Tage der Flugzeugträger der Vereinigten Staaten (USA) George Washington im Hafen von Callao stationiert, der mit 90 Flugzeugen und einer Besatzung von 3200 Männern, sowie hochentwickelter Verteidigungs- und Angriffsbewaffnung ausgerüstet ist und den Hafen Callaos als Marineoperationsbasis der vierten Flotte, unter dem Südlichen Kommando der bewaffneten Streitkräfte des Yankee-Imperialismus, der Kriegsmarine der Vereinigten Staaten (nach 58 Jahren im Juli 2008 reaktiviert*) nutzt.
Mit diesem Akt wird der peruanische Hafen Callaos die Basis von Marineoperationen und dadurch die strategisch-militärische Positionierung des US-Imperialismus in Lateinamerika für seinen Aggressionskrieg gegen unsere Völker. Mit diesem ist der Imperialismus fähig große Militäroperationen im Gebiet Perus selbst und anderer Südamerikanischer Länder auszuführen, wie wir es in Westasien und Nordafrika gesehen haben.

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Einige Eltern der 43 vermissten Studenten beginnen am 23. September einen 48-stündigen Hungerstreik, der bis zum 25. September anhalten wird. Am 26. September jährt sich die Entführung der Studenten zum ersten Mal.

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Am 10. September wurden auf der Straße zwischen Quibdo und Pereira vier Lastwagen gestoppt und angezündet. Die Straße blieb dadurch für mehrere Stunden blockiert. Eine Woche zuvor gab es einen ähnlichen Angriff auf der Straße zwischen Quibdo und Medellin. Quibdo ist die Hauptstadt des Verwaltungsgebiets Chocó im Westen Kolumbiens und nur mit diesen zwei Straßen an den Rest des Landes angebunden.
Im Osten des Landes, in der Nähe der Grenze zu Venezuela, wurde am 14. September ein weiterer Angriff der ELN durchgeführt, davor wurde hier auch ein Angriff mit Sprengstoff auf das Militär gemeldet. Das Militär, das für das Gebiet zuständig ist, spricht von 201 Anschlägen der ELN alleine in diesem Jahr im Verwaltungsgebiet Arauca.
Im Gebiet Norte de Santander gab es auch am 14. September einen Angriff mit Gewehren und Granaten auf eine Militärpatrouille auf Motorrädern, dabei wurden drei Soldaten getötet.

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Am 11. September wurden in Concepción von der paraguayischen Klassenjustiz zwei Genossinnen zu vier Jahren bzw. vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Die ursprüngliche Anklage, die Beteiligung an der Entführung eines Landbesitzers und Bürgermeisters, wurde aus Mangel an Beweisen fallen gelassen, die Angeklagten wurden daraufhin wegen angeblicher Kontakte zur EPP verurteilt.

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Die Kollegen vom Verein Neue Demokratie haben einen lesenswerten Artikel zur zunehmenden militärischen Intervention des Yankee-Imperialismus in Peru veröffentlicht, ein Prozess, der zu großen sozialen Protesten führte.

Demnächst wird es mehr Informationen zu diesem Artikel geben.

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In Lota protestierten am 9. September hunderte Fischer, nachdem eine vom Staat versprochene Ausgleichszahlung monatelang ausblieb. Diese war zur Kompensation von verringerten Fangquoten, eine Maßname gegen den Klimawandel, versprochen worden. Die Protestierenden blockierten mehrere Straßen und attackierten die Bullen mit Steinen, nachdem diese versuchten die Blockaden mithilfe von Tränengas und Wasserwerfern aufzulösen. Die Proteste und Blockaden wurden auch in den folgenden Tagen fortgesetzt und knüpfen an frühere, massivere Proteste der Fischer in dieser Gegend an.

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International laufen weiterhin Aktionen zur Solidarität mit den Gefangenen, so wurden in Ecuador von der Front zur Verteidigung der Kämpfe des Volkes (FDLP) Poster geklebt und Parolen gesprüht, die zur Freilassung der politischen Gefangenen aufrufen.

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Am 24. August wurde auf ein Gebäude einer Einrichtung zur Betreuung von Bullen und ihrer Angehörigen (CSPFA) in Buenos Aires ein Anschlag verübt. Trotz Kameraüberwachung konnte eine Bombe am Eingang platziert und unerkannt ein Rückzug durchgeführt werden. Die Aktion wurde in Solidarität mit gefangenen und geflohenen Anarchisten weltweit organisiert.

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Am 25. August wurde von Studenten der Universität Panamas eine Straße blockiert, um ihren Forderung nach einem Gelände für praktische Arbeit Nachdruck zu verleihen. Die Blockade hielt über fünf Stunden an, als die Bullen versuchten sie zu brechen wurden diese mit Steinen angegriffen.
Um die Situation zu beruhigen setzte die Universität am Tag darauf die Vorlesungen aus.

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