Kategorie: Lateinamerika

( Peru )

Das Militär des alten peruanischen Staates plant eine massive Militäroffensive im VRAEM (valle de los ríos Apurímac, Ene y Mantaro – Tal der Flüsse Apurímac, Ene und Mantaro). Zu dieser Operation werden 24 Kampfhubschrauber aus verschiedenen Regionen Perus zusammengezogen. Im Detail kommen acht der Helikopter Callao, einer aus Trujillo, zwei aus San Ramón, vier aus Chorrillos, einer aus Cusco, drei aus Arequipa, einer aus Pucallpa, zwei aus Pichari, einer aus Moquegua und einer aus Piura. Die Helikopter bilden bei der Operation aber nur die Luftunterstützung, wie die Ausmaße des Einsatzes am Boden aussieht, verschweigt das Militär, sie beschreibt die Operation lediglich derart: „Der Krieg gegen die Terroristen des Tal der Flüsse Apurímac, Ene und Mantaro wird in eine Phase eintreten, aus der es kein Zurück geben wird.“

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Am 14. Oktober wurde bei Challhuahuacho  in der Region Apurímac in Peru ein Protest gegen das Minenprojekt Las Bambas organisiert. Dabei wurde eine Zufahrtsstraße zu dem Kupferabbaugebiet durch die Bevölkerung der umliegenden Dörfer blockiert. Auf dieser Straße fahren täglich über 400 LKW, wirbeln dabei Staub und Dreck auf und schaden damit der Landwirtschaft, Bauern beklagen, dass ihnen Hühner und andere Kleintiere weggestorben sind.

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Am 7. Oktober wurde von der reaktionären peruanischen Presse der Ausschnitt eines Interviews mit „einem der führenden Psychoanalytiker des Landes“ veröffentlicht. Darin tätigt dieser Aussagen wie:
„[Die Kommunistische Partei Perus] war überhaupt nicht populär. Eine Sache ist es, ein Volk zu terrorisieren, aber eine andere ist es, seinen Respekt zu erlangen.

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Heute ist der 24. Jahrestag an dem die peruanische Reaktion, gestützt und geführt vom Yankee-Imperialismus, den Vorsitzenden Gonzalo nach seiner Festnahme am 12. September präsentierte, mit dem Plan ihn zu erniedrigen, indem sie ihn wie ein Tier in einen Käfig sperrten. Doch diesen Plan vereitelte der Vorsitzende Gonzalo indem er seine Rede hielt, die die anstehenden Aufgaben für die Kommunistische Partei Perus darlegte und den strategischen Plan zur Eroberung der Macht im ganzen Land, auf dem Weg des Volkskriegs, bestätigte.

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Heute vor 24 Jahren wurde in Lima der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Perus, der Vorsitzende Gonzalo von der Reaktion festgenommen.
Die Angst, die die Reaktion vor dem peruanischen Volk und seiner Avantgarde, der Kommunistischen Partei Perus hat, ist weiterhin riesig. In allen peruanischen Tageszeitungen wird der heutige Tag mit ellenlangen Artikeln als Aufreißer gefeiert, nur zwei Wochen, nachdem die Kampagne zur Ermordung des Vorsitzenden weiter vorangetrieben wurde.

Die Artikel sind eine Mischung aus feiern der Bullen, die die Krümmung des Weges in Peru erzeugt haben, mit einemBericht zum Ablauf der Festname, in der absurde Behauptungen aufgestellt werden, etwa, dass der Vorsitzende Gonzalo Angst davor gehabt haben soll, dass die MRTA das Gebäude gestürmt hatte statt der Bullen und sich entspannt haben soll, als Letzteres klar war.
Die an der Aktion teilhabenden Bullen bezeichnen diesen Tag an dem sie „die Sterne berührt haben“, die reaktionäre Presse benutzt die zynische Bezeichnung „Festnahme des Jahrhunderts“.

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Zusammen mit der revisionistischen Ratte Miriam bereitet die Reaktion weiterhin die Ermordung des Vorsitzenden Gonzalo vor, der seit 1992 im Hochsicherheitsgefängnis von Callao sitzt. In einer habeas corpus Anfrage soll die Gesundheit des Vorsitzenden Gonzalo überprüft werden, was angeblich über Monate nicht passiert ist. Die Presse schreibt als ein Ergebnis dieser Anfrage, dass der Vorsitzende Gonzalo an Psoriasis und Arthritis leidet, welche sich in den Wintermonaten noch verschlimmern.

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Am 13. August gab es in Lima, der Hauptstadt Perus eine Großdemonstration gegen Gewalt an Frauen. Unmittelbarer Auslöser zur Demonstration waren zwei lächerliche Gerichtsurteile gegen Männer, die ihre Freundinnen schwer misshandelten. Anfang August wurde ein weiterer Fall bekannt, bei dem eine Frau von ihrem Mann mit einem Ziegelstein halbtot geschlagen wurde, weil sie nicht so gekocht hatte, wie es ihm passt.

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Wir möchten hier auf die Dokumentation der BBC aus dem Jahr 1992 hinweisen: "The People of the Shining Path". Es ist eine umfassende Dokumentation über den Volkskrieg in Peru, geführt durch die Kommunistische Partei Perus, natürlich mit Einschätzungen der bürgerlichen Medien, die der Realität nicht entsprechen, jedoch mit gute Material, um ein Bild von der Lage in Peru zum damaligen Zeitpunkt zu bekommen.


 

Am. 5. Juli wurden von der Polizei in Huancayo zwei Gewehre mit dazugehöriger Munition präsentiert, beide wurden laut Aussage der Bullen erst kürzlich bei Angriffen auf die Polizei und das Militär genutzt. Wie es bei solchen Funden des öfteren der Fall ist, behauptet die Reaktion auch hier wieder, dass die Waffen von „Überresten des Leuchtenden Pfades“ im Zusammenhang mit Drogenhandel verwendet wurden.
Gefunden wurden die Waffen im VRAEM (Valle de los ríos Apurímac, Ene y Mantaro – Tal der Flüsse Apurimac, Ene und Mantaro), in der Nähe der Haupstraße zwischen Huancayo und Huachocolpa. Eine der Waffen ist mit dem peruanischen Wappen markiert und wurde vermutlich in einem Gefecht oder aus Armeebeständen konfisziert.

Am 29. Juni wurde in La Libertad ein 62-jähriger festgenommen, dem vorgeworfen wird Mitglied der Kommunistischen Partei Perus zu sein und seit über 22 Jahren auf den Fahndungslisten der Bullen stand.

In Peru wurde am 20. Juni ein Gesetz verabschiedet, dass laut bürgerlicher Presse dafür sorgt, Vermisste zu finden aus der Zeit seit der Einleitung des bewaffneten Kampfes durch die Kommunistische Partei Perus 1980 bis zum Jahr 2000, dem Ende der Regierungszeit des Faschisten Fujimori. Schon in den Pressemeldungen dazu wird klar, wozu dieses Gesetz hauptsächlich genutzt wird: bürgerliche Propaganda und Lügen zu verbreiten.

Die Zahlen, die dabei präsentiert werden, berufen sich auf die „Kommission für Wahrheit und Versöhnung“(CVR), deren Name nicht zynischer sein könnte. Diese Kommission, die an der Verschleierung des Genozids am peruanischen Volk arbeitet, veröffentlicht Zahlen und Behauptungen, die nur eine Wahrheit aufdecken: dass in Peru weiterhin die Bourgeoisie die herrschende Klasse ist. So behauptet die CVR, in dem oben genannten Zeitraum seien 69.280 Menschen getötet worden, über 46% davon angeblich durch „Sendero Luminoso“, der Bezeichnung der Reaktion für die Kommunistische Partei Perus.

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