Auch in Köln ist am 8. März, dem internationalen Frauenkampftag, die Rote Frauenbewegung zum ersten Mal auf der Straße aufgetreten. Ein Kontingent, ein Großteil davon Frauen mit den Fahnen der Roten Frauenbewegung in der Hand sowie mehreren Schildern mit dessen Parolen und Tagesforderungen, beteiligte sich an der diesjährigen Demonstration und trug einen kämpferischen Ausdruck hinein.

Mit einem Transparent mit den Parolen “Heraus zum 8. März! Für eine Klassenlinie in der Frauenbewegung!” und mit Redebeiträgen wurde der Standpunkt des proletarischen Feminismus in die Demonstration hinein getragen. Die Redebeiträge behandelten unter anderem die ökonomische Ausbeutung der Frauen sowie die Notwendigkeit der Revolution für die Befreiung der Frau.

Wie in den Vorjahren auch, waren auch in diesem Jahr wieder Teile der Demonstration stark von bürgerlichem und kleinbürgerlichem Feminismus geprägt. Umso kräftiger war der Ausdruck der Genossinnen der Roten Frauenbewegung, welche die proletarische Klassenlinie mit Parolen wie “Proletarischer Feminismus für den Kommunismus!” und “Alleinerziehend, Teilzeit, Hungerlohn – Frauen kämpft für die Revolution!” lautstark in die Demonstration hinein trugen.

Im Vorfeld der Demonstration sowie auf der Demo selbst wurde der Aufruf der Roten Frauenbewegung, auf welchem auch die Termine der Veranstaltungen zur Vorstellung der Roten Frauenbewegung abgedruckt sind, tausendfach verteilt.





