Wir teilen hier eine inoffizielle Übersetzung eines Artikels von RedHerald:
Am 27. August kam es laut einem Bericht von Servir al Pueblo zu einem Pogrom gegen afrikanische Migranten, die am Strand von Benítez in Ceuta lagerten. Die Zeitung berichtet auch über die Migranten, die sich gegen diese rassistischen Angriffe zur Wehr setzten und damit den repressiven Kräften des spanischen Staates, die an den Pogromen beteiligt waren, einen schweren Schlag versetzten.
Servir al Pueblo berichtet, dass „fast 100 Rassisten unter dem Ruf ‚Nieder mit den Eindringlingen!‘ und Jubelrufen für Spanien den Strand von Benítez angriffen, wo Migranten lagerten“. Servir al Pueblo verurteilt dies als „klaren Akt faschistischen Terrorismus“, der „ein Verbrechen gegen die Bevölkerung“ darstellt. Die faschistischen Banden attackierten die Migrantenlager, zerstörten Zelte und brannten Häuser nieder. Vor dem Angriff blockierten die Faschisten die Ankunft eines humanitären Konvois des Roten Kreuzes mit Lebensmitteln und Wasser, der das Lager erreichen wollte. Anschließend griffen die faschistischen Banden das Lager an. Servir al Pueblo verurteilt die Beteiligung und aktive Mitwirkung von Polizeibeamten an dem Angriff.
Als Reaktion auf die rassistischen Angriffe rebellierte eine Gruppe Migranten und führte eine Selbstverteidigungsaktion gegen die Sicherheitskräfte durch. Etwa 30 bis 40 Migranten verübten einen Hinterhalt auf ein Militärfahrzeug und verletzten dabei fünf Soldaten. Die Aktion ereignete sich gegen 5:30 Uhr: Als sich das Militärfahrzeug einem Kontrollpunkt näherte, bewarf eine Gruppe Migranten es mit großen Steinen. Als die Soldaten in die Enge getrieben und gezwungen waren, das Fahrzeug zu verlassen, wurden sie auf der Flucht erneut mit Steinen beworfen. Anschließend nahm die Polizei zwölf Migranten fest, die der Tat beschuldigt werden.





