Der US-Imperialismus hat seine bösartige, ungerechtfertigte und illegale Aggression gegen den souveränen Staat Venezuela durch eine größere Bombardierung unter Einsatz von 150 Flugzeugen und Helikoptern und Verschleppung des Staatsoberhaupts erneut eskaliert. US-Präsident Trump soll die Angriffe auf Ziele innerhalb Venezuelas, zivile und militärische Einrichtungen, persönlich angeordnet haben.
In der venezolanischen Hauptstadt Caracas waren am Samstag, den 3. Januar, gegen 2 Uhr Ortszeit mindestens sieben Explosionen und tief fliegende Flugzeuge zu hören.
Die neuen Angriffe erfolgten nach monatelanger militärischer Aufrüstungen und Aggression der USA in der Region, wobei der Flugzeugträger USS Gerald R. Ford und zahlreiche andere Kriegsschiffe in der Karibik stationiert worden sind. In den letzten Wochen haben die USA vor der Küste Venezuelas zwei Öltanker gekapert, mörderische Angriffe auf mehr als 30 zivile Boote durchgeführt, und eine Hafenanlage bombardiert. Jede einzelne dieser Aktionen stellt einen eklatanten Bruch internationalen und nationalen Rechts dar. Das gleiche gilt für die nun durchgeführten Bombardements.
Die Verbrechen der Yankees gegen einen anderen souveränen Staat – egal ob es sich um Venezuela, Iran oder welchen Staat auch immer handelt – sind auf Schärfste zu verurteilen und selbst Vertreter des herrschenden US-amerikanischen Finanzkapitals stehen dem unerhörten Bruch des Völker- und Kriegsrechts skeptisch gegenüber.
Kurz nachdem die USA die Angriffe in Venezuela gestartet hatten, schrieb der „demokratische“ Senator Ruben Gallego: „Dieser Krieg ist illegal.“ Der „republikanische“ Senator Mike Lee äußerte ebenfalls (indirekt) seine Ablehnung: „Ich bin gespannt darauf zu erfahren, was diese Aktion ohne Kriegserklärung oder Genehmigung für den Einsatz militärischer Gewalt verfassungsrechtlich rechtfertigen könnte, wenn überhaupt etwas.“
María Corina Machado, die unter anderem auch vom deutschen Imperialismus hofierte nd mit dem Friedensnobelpreis versehene „Oppositionsführerin“, hatte unlängst erklärt, sie unterstütze die Strategie der Yankees gegen Venezuela „absolut“. „Wir, das venezolanische Volk, sind ihm und seiner Regierung sehr dankbar, denn ich glaube, dass er ein Verfechter der Freiheit in dieser Hemisphäre ist“, sagte Machado. Das zeigt, wie sich auch der deutsche Imperialismus mitschuldig an dem Terror gegen das venezolanische Volk macht.
Folgende Ziele sollen laut vorläufigen Medienberichten in der Nacht in Venezuela bombardiert worden sein:
- Fort Tiuna – der wichtigste Militärstützpunkt in Caracas
- La Carlota – der wichtigste Luftwaffenstützpunkt in Caracas
- El Volcán – Signalantenne
- Der Hafen von La Guaira – ein Seehafen an der Karibikküste
Eine Delta-Force-Spezialeinheit des US-Militärs soll in Zusammenarbeit mit dem FBI den venezolanischen Staatschef und dessen Ehefrau, Cilia Flores, gekidnappt und auf ein US-amerikanisches Kriegsschiff verschleppt haben. Auf der USS Iwo Jima (LHD-7) sollen Maduro und seine Frau nach New York verbracht werden, wo ihnen ein Prozess gemacht werden soll, um wenigstens einen klitzekleinen Anschein irgendeiner Form von Rechtmäßigkeit zu erzeugen.
All das wirkt wie eine Neuauflage des Falles Manuel Noriega. Maduro soll nach seiner Verschleppung laut US-Präsident Trump kein Vertreter von dessen Regime nachfolgen. Er werde niemandem erlauben, dort weiterzumachen, wo Maduro aufgehört habe, erklärte Donald Trump
María Corina Machado fordert nach der Verschleppung des Staatsoberhaupts durch eine feindliche ausländische Macht mitnichten diese zur Verantwortung zu ziehen oder Widergutmachung für das verursachte Leid und die Schäden, sondern die Einsetzung des Oppositionspolitikers Edmundo González Urrutia als Nachfolger. Machado spielt damit die Rolle der US-Aggression gegen Venezuela in der Weltöffentlichkeit eine scheinbare „demokratische“ Legitimität zu verleihen. Im Angesicht von Tod und Zerstörung in ihrer Heimat spricht diese miserable Existenz tatsächlich davon, dass die „Stunde der Freiheit“ für Venezuela gekommen sei.
Die EU ließ über ihren deutschen Kopf, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, verlauten sie würde einen „friedlichen, demokratischen Übergang“ unterstützen. Zynisch ohne Grenzen werden hier die Interessen des deutschen Imperialismus und der von ihm dominierten EU formuliert.
Die Kommunisten, Revolutionäre, Anti-Imperialisten, aufrichtige Demokraten und einfach anständige Menschen dieser Welt werden sich, auch aufgrund der bodenlosen Frechheit und dem unerträglichen Hochmut mit dem der US-Imperialismus seiner Verbrechen begeht, mit dem Volk Venezuelas gegen die Yankee Aggression unter der Parole „Yankee Go Home!“ vereinen.
Unterdessen ist längst nicht absehbar, wie sich die Situation in Venezuela weiter entwickelt. Die Regierung der Maduro vorstand, scheint bisweilen die Kontrollen noch in der Hand zu haben. Sollte dem so sein, sind weitere Aggressionen des Yankees nicht auszuschließen. Trump selbst stellt eine „zweite, deutlich größere Welle“ von Angriffen in Venezuela in Aussicht. Die verbrecherischen kriegerischen Aktionen der Yankees sollen laut Trump so lange andauern „bis unsere Forderungen in vollem Umfang erfüllt sind“.
„Wir werden das Land so lange regieren, bis wir einen sicheren, ordentlichen und vernünftigen Übergang gewährleisten können“, meinte Trump bei einer Pressekonferenz. Gleichzeitig kündigt er die umfangreiche Plünderung und Raub der Ressourcen des Landes an. US-Ölunternehmen (Chevron ist dort seit langen aktiv und die Ölexporte in die USA auch vor dem heutigen Tag umfangreich) sollen nun verstärkt in Venezuela aktiv werden. In wie weit sich das umsetzen lässt, erscheint noch ungewiss.
Es darf nicht unter den Tisch fallen, dass der US-Imperialismus auf diese Form der Spezialoperation setzt, in der Hoffnung seine Schergen in Venezuela würden dort die Macht übernehmen, auf weil die Yankees einen vollumfänglichen Krieg gegen Venezuela nicht gewinnen können. Die Schwäche des Imperialismus und die Stärke des Volkes werden u.a. seit fast vier Jahren tagtäglich in der Ukraine unter Beweis gestellt. Das ist den USA-Strategen durchaus bewusst.
Darüber hinaus ist auch nach den Verbrechen gegen Venezuela nicht erfüllt, was in der neuen US-Sicherheitsstrategie als „Monroe-Doktrin mit Trump-Zusatz“ dargelegt wurde – eine absolute Hegemonie der USA über beide Amerikas, frei von jeglichen imperialistischen Konkurrenten. Außerdem stehen auch die unverschämten Drohungen gegen den souveränen Staat Iran im Raum. Die Aggression der Yankees in Westasien wird sicherlich fortgesetzt werden.




