„Die Vereinigten Staaten werden die Monroe-Doktrin bekräftigen und durchsetzen, um die Vorrangstellung Amerikas in der westlichen Hemisphäre wiederherzustellen und unser Heimatland sowie unseren Zugang zu wichtigen geografischen Gebieten in der gesamten Region zu schützen. Wir werden Wettbewerbern außerhalb der Hemisphäre die Möglichkeit verweigern, Streitkräfte oder andere bedrohliche Kapazitäten in unserer Hemisphäre zu positionieren oder strategisch wichtige Werte zu besitzen oder zu kontrollieren. Dieser „Trump-Zusatz“ zur Monroe-Doktrin ist eine vernünftige und wirkungsvolle Wiederherstellung der amerikanischen Macht und Prioritäten, die mit den amerikanischen Sicherheitsinteressen im Einklang steht.“
So die neue Nationale Sicherheitsstrategie des US-Imperialismus. Die Monroe-Doktrin geht auf den US-Präsidenten zurück, der 1823 Grundzüge einer langfristigen Außenpolitik der Vereinigten Staaten entwarf. Unter dem Motto „Amerika den (US-)Amerikanern“ traten die USA offensiv in den Wettstreit mit den europäischen Mächten, um die Vorherrschaft auf dem amerikanischen Doppelkontinent.
Dieser veröffentlichten Strategie folgend brechen die Yankees in ihrer Aggression alle internationalen Verträge und Vereinbarungen, internationales Recht und Kriegsrecht, sowie auch ihr selbst erwähltes nationales „Recht“.
Circa 30 Boote wurden seit dem 2. September in der Karibik und dem Pazifik bombardiert und zerstört, wobei weit über 100 Menschen ermordet wurden. Dabei bricht und negiert der US-Imperialismus jedwede anerkannte Rechtsgrundsätze, weil keinerlei juristische Entität in den Prozess der Verfolgung von vermeintlichen Straftätern involviert sind, sondern die Armee diese einfach abschlachtet.
Die Blockade von nicht zum Yankee-Kapital („Chevron“ ist das einzige verbliebene ausländische Ölunternehmen in Venezuela, dem die Ausbeutung der venezolanischen Ölreserven – der größten der Welt – erlaubt ist) gehörenden Öltankern und deren Beschlagnahme ist schlicht Piraterie. Es erhebt sich jedoch nirgendwo der Ruf nach einer militärisch-humanitären Intervention in Washington zur Durchsetzung von Demokratie und Menschenrechten – die USA bleiben einzige hegemoniale Supermacht und kämpfen genau darum diesen Status zu erhalten.
Die USA sollen nun zum ersten Mal, Ende Dezember, ein Ziel innerhalb Venezuelas angegriffen haben. Dies berichtete CNN, Ziel des Angriffs soll demnach eine Hafenanlage gewesen sein. Dies eröffnet eine neue Phase der US-Aggression gegen den lateinamerikanischen Subkontinent.
Der Angriff soll von der CIA mithilfe von Drohnen in einem nicht näher bezeichneten Gebiet durchgeführt. Die Yankees behaupten, eine „große Anlage“ angegriffen und zerstört zu haben. Der Drohnenangriff, der in diesem Monat vom amerikanischen Auslandsgeheimdienst CIA ausgeführt worden sein soll, stellt eine neue Eskalation des Konflikts dar, der seit Monaten schwelt.
Dieser Angriff stellt einen neuen Fortschritt in der US-imperialistischen Aggression gegen Lateinamerika dar, ist es doch die erste Bombardierung eines lateinamerikanischen Landes seit vielen Jahren. Freilich beginnt das alles ohne formelle Kriegserklärung und unter Verstoß gegen Völkerrecht und internationale Abkommen zur Konfliktlösung.
Auch wenn die Yankees zweifelsfrei die hauptsächlichen Aggressoren in dem Konfliktfeld sind, darf man die Komplicenschaft des deutschen Imperialismus nicht vernachlässigen, der den „demokratischen Rahmen“ (durch Friedensnobelpreise und ähnlichen Firlefanz) für die Legitimation der US-Aggression schafft.




