Ein ehemaliger Dorfvorsteher, ein sogenannter Sarpanch, wurde am Dienstag vergangener Woche in Bijapur in der Region Bastar getötet, wie die lokale reaktionäre Presse berichtet. Ein Sarpanch ist ein lokaler politischer Vertreter des alten indischen Staates. Er fungiert innerhalb des Gram Sabha Systems des alten Staates als zentrale Anlaufstelle der Regierungsbeamten im Dorf. Sarpanch setzt sich zusammen aus Sar (Oberhaupt) und Panch (fünf). Er ist Oberhaupt der fünf Entscheidungsträger des sogenannten Gram Panchayat (Dorfrat) des alten Staates.
Der Getötete war aufgrund seiner Beteiligung an der Konterrevolution in der Region und der lokalen Regierung berüchtigt. Er wurde Berichten zufolge in einem Hinterhalt getötet, bei dem maoistische Guerillakämpfer mehrere Schüsse mit einem Sturmgewehr abfeuerten. Der indische Staat leitete eine großangelegte Suchaktion ein, um die beteiligten Guerillakämpfer aufzuspüren, bisher jedoch ohne Erfolg.
Es scheint, dass die indische Revoution der großmäuligen Ankündigung der Herrschenden, Indien bis zum März 2026 maoistenfrei zu morden, weiter tapfer widersteht.




