Am Freitag trat der sogenannte Tankrabatt in Kraft. Dabei reduziert der Staat die Energiesteuer auf Kraftstoffe für zwei Monate um 17 Cent pro Liter. Doch schon am Samstag kosteten Diesel und Super dann wieder mehr (teilweise deutlich mehr) als zwei Euro pro Liter. Lediglich E10 lag mancherorts knapp darunter.
Das Vorgehen der Monopole ist dabei recht simpel: Preiswucher kurz vor der Steuersenkung. Es wurden die Spritpreise vor der Steuerreduzierung immer weiter erhöht, um einen Puffer zu schaffen, um den Anschein zu erwecken den angeblichen Rabatt an die Verbraucher weiter zu geben. Dieses Vorgehen war bereits beim Tankrabatt 2022 zu beobachten.
Die Preise für Superbenzin wurden in den Wochen vor dem 1. Mai von unter 2,20 Euro auf rund 2,28 Euro um circa 10 Cent erhöht, dann wurde ein „Rabatt“ von ungefähr 15 Cent umgesetzt. Doch eine weitere Maßnahme der Regierung des Betrügers Friedrich Merz, die sogenannte Spritpreisbremse oder 12-Uhr-Regel, läßt mittags die Preise nach oben schnellen.
Im allgemeinen herrscht selbst bei bürgerlichen Ökonomen, auch bei solchen die die Bundesregierung beraten, die Meinung vor beide Maßnahmen seien ein Fehler und „sozial ungerecht“. Heißt: Die Maßnahmen der Regierung lösen weder das Problem, noch unterstützen sie diejenigen, die am meisten davon betroffen sind – meint sogar die Vorsitzende der sogenannten „Wirtschaftsweisen“. Die schlechte und schwache Regierung spült also in vollem Bewusstsein Milliarden Steuergelder in die Taschen der Monopole.




