Hamburg: Bullen versuchen Palästina- und Libanon-Demo einzuschüchtern

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Hamburg: Bullen versuchen Palästina- und Libanon-Demo einzuschüchtern

Hiermit teilen wir einige Eindrücke der letzten Palästina-Libanon-Demo in Hamburg, an dem auch ein Kontingent des Roten Bundes teilgenommen hat. Bilder und Bericht wurden uns zugesandt.

Letzten Freitag, einem Aufruf folgend, beteiligte sich ein Kontingent des Roten Bundes an einer Demonstration zur Unterstützung des heldenhaften Kampfes des Volkes von Palästina und Libanons. Die etwa 200 Teilnehmer trafen sich beim Hamburger Hauptbahnhof und nach einer Kundgebung machten sie sich auf den Weg über den Jungfernstieg zu der Endkundgebung am Gänsemarkt.

Das Kontingent beteiligte sich mit einem kämpferischen Redebeitrag, bei dem es neben der Unterstützung des heldenhaften Kampfes des Volkes von Palästina auch die Gründung der Internationalen Antiimperialistischen Liga propagierte und schloss mit kämpferischen Parolen, die den 7. Oktober hoch hielten, den US-Imperialismus und Israel denunzierten und erhob auch die Parole „From the River to the Sea“. Daraufhin begannen die Bullen die Demonstration zu filmen. Die Parole selber ist nicht illegal, es ist nur ein Vorwand der Polizei um den gerechtfertigten Protest einzuschüchtern. Jedoch zeigten Teilnehmer der Demo, dass sie sich davon nicht einschüchtern lassen und riefen weiter.

Am Jungfernstieg war eine kleine Kundgebung von miserablen Zionisten, US-Chauvinisten und iranischen Royalisten versammelt. Diese wurde von der Demo denunziert und ein junger Demonstrationsteilnehmer blamierte diese Leute, die nicht in der Lage waren auf ihre blutbesudelte Fahne zu achten. In diesem Zuge kam es zu leichten körperlichen Auseinandersetzungen zwischen einigen Demonstrationsteilnehmern und den Bullen, und letztere wurden lautstarkt denunziert.

Bei der Endkundgebung bereiteten sich die Bullen vor, eine Festnahme zu machen. Jedoch schafften die Bullen es nicht ein weiteres Exempel an Repression gegen die Unterstützung der nationalen Befreiungskömpfe zu statuieren. Erst kürzlich kam es zu einer Verurteilung eines Aktivisten in Hamburg, wegen angeblicher Beleidigung und dem Tragen von Hamassymbolen.

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