Eines der Hauptproblem des deutschen Imperialismus in der seit 2019 andauernden Wirtschaftskrise ist laut den bürgerlichen „Experten“ des Instituts der deutschen Wirtschaft: „Das jahresdurchschnittliche Wachstum der Arbeitsproduktivität ist von rund 2 Prozent in den 1980er und 1990er Jahren auf nur noch 0,3 Prozent in den letzten sechs Jahren gesunken“, so das IW in einer Studie. Das IW weiter: „Um das Wohlstandsniveau zu erhalten, ist künftig ein Produktivitätswachstum von mindestens 1,6 Prozent pro Jahr erforderlich – mehr als das Fünffache des aktuellen Niveaus.“
Ein weiteres Problem: Der demografische Wandel. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sei in diesem Jahr ein „Kipppunkt“ beim sogenannten Erwerbspersonenpotenzial erreicht. Demnach scheiden 2026 erstmals mehr Arbeiter altersbedingt aus dem Arbeitsmarkt aus, als Jüngere nachrücken. Jeder zehnte junge Mensch in Deutschland zwischen 20 und 24 Jahren nicht in Ausbildung oder Arbeit. Dieser Wert nahm von 8,8 Prozent im Jahr 2022 auf 10 Prozent im vergangenen Jahr zu.
Die Maßnahmen der Herrschenden um dies handzuhaben sind absehrbar: Vernichtung von Produktivkräften und Verschärfung der Ausbeutung. Außerdem höhere Zuwanderung von ausländischen Arbeiter, die zum einen den Arbeitskäufer beim Drücken der Löhne hilft und der weiteren Spaltung der Klasse in einheimische und ausländische Arbeiter dienen wird. Die von Seiten des deutschen Finanzkapitals festlegten Zahlen liegen bei etwa 500.000 ausländische Arbeiter pro Jahr.





