In NRW sollen die Ärmsten vertrieben werden

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In NRW sollen die Ärmsten vertrieben werden

Seit Sommer 2026 gelten in Dortmund drakonische Regeln für arme Menschen, die nach Geld betteln. In „guter“ deutsch-reaktionärer Manier nach unten zu treten, dass wollen jetzt auch andere Städte in NRW.

Das sogenannte „Dortmunder Modell“ sieht unter anderem vor, dass Bettler sich von Restaurants sowie Geld- und Parkscheinautomaten fernhalten müssen. In der Verbotszone ist sogar stilles Betteln (z. B. einfach mit einem Schild dasitzen) nicht erlaubt. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 500 Euro und Erzwingungshaft, wenn die Strafe nicht gezahlt werden kann (als ob ein Bettler das könnte).

In Gelsenkirchen wurden im Stadtrat ebenfalls Verbotszonen beschlossen. Essen hat das Verbot beschlossen, umgesetzt wurde es aber noch nicht. In Düsseldorf wird ebenfalls über eine Bettelverbotszone beraten, der Rat will die Vorlage Mitte November beschließen. Entsprechende Anträge gab es unter anderem aus Düren und Werne im Kreis Unna.

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