Spanien: 69 Tote wegen Sparmaßnahmen

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Spanien: 69 Tote wegen Sparmaßnahmen

Wie der reaktionäre Staat durch seine Sparmaßnahmen indirekt das Volk ermordet, zeigt ein Fall in Spanien: Am Mittwoch kam es zu einer Kollision von zwei Schnellzügen, weil ein Sicherungssystem versagte. Dabei verloren 69 Menschen ihr Leben, mehrere Dutzend wurden lebensgefährlich verletzt.

Pedro Sánchez, der Ministerpräsident Spaniens erklärte diesen Fall einfach als einen „menschlichen Fehler“. Jedoch gilt es „menschliche Fehler“ durch Sicherungen bestmöglich zu verhindern, was der spanische Staat explizit nicht tat: Die Strecke stammt aus 1992 und ist die älteste Schnellbahnstrecke Spaniens. Eigentlich sollte vom veralteten Sicherungssystem auf eine modernere Variante umgestellt werden – Da aber die Modernisierung der Strecke einen Ausfall dieser bedeuten würde, wurde dies immer wieder aufgeschoben. Denn ein Ausfall hätte immerhin einen Profitverlust bedeutet.

Zuvor ereignete sich ein ähnliches Unglück in Spanien, Cordóba im Januar, bei dem 46 Menschen ums Leben kamen. Dort entgleisten zwei Schnellzüge. Dort war es ein defektes Gleis, welches für den Unfall sorgte.

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