Gestern fand der internationale Hafenstreik statt, über den wir zuvor schon berichteten: In 113 Häfen in 22 Ländern auf 5 Kontintenten stand die Arbeit unter der Losung „Wir Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg“ still: Die Hafenarbeiter streiken im allgemeinen gegen die Militarisierung weltweit und gegen den Umschlag von Waffen in Häfen. Zentrale Forderungen waren unter anderem das Ende des Völkermords am Volk von Palästina und ein Ende der Angriffskriege des US-Imperialismus in Westasien.
In Frankreich fiel 95% der Ladungen aus, in Italien wurden sieben Häfen bestreikt. In Deutschland wurde der Hamburger Hafen bestreikt. 40% der Ladungen im Mittelmeer wurden unterbrochen. Insgesamt konnte die Auslieferung von 50.000 Containern verhindert werden – das entspricht einem Wert von etwa drei Milliarden US-Dollar.
Auch gab es Demonstrationen: In Triest nahmen 3.000 Menschen an einer Demonstration teil. 100.000 Menschen gingen in Rom, 80.000 in Turin, 70.000 in Mailand und 60.000 in Bologna auf die Straße.




