Erster Auftritt der Roten Frauenbewegung in Hamburg am Frauenkampftag

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Erster Auftritt der Roten Frauenbewegung in Hamburg am Frauenkampftag

Der 8.März wurde dieses Jahr in Hamburg mit großer Teilnahme begangen. Die Zählungen der Veranstalter berichten von etwa 15.000 Menschen, die am Sonntagmittag zu den Landungsbrücken kamen, um die große Demonstration zum Frauenkampftag zu begehen. Über den Fischmarkt verlief die Demo zur Holstenstraße und legte dabei mehrere Zwischenstopps ein.

Die große Anzahl und deutliche Zunahme an Teilnehmerinnen stellten unter Beweis, dass Frauen immer mehr nach politischer Aktion suchen. Im Gegensatz zum kleinbürgerlichen Feminismus, der die Emanzipation der Frau auf einen „Geschlechterkampf“ reduziert und die „Frauenrevolution“ als salonfähiges Paradebeispiel hochhält, traten die proletarischen Feministinnen in Verteidigung der Klassenlinie des Proletariats auf.

Die Gründung der Roten Frauenbewegung, die auf der Demonstration von Aktivistinnen der Roten Frauenbewegung und Aktivisten des Roten Bundes popularisiert wurde, wirkte auf viele anwesende Frauen sichtlich wie eine frische Brise. Der neuen Organisation revolutionärer Frauen wurde mit viel Zustimmung und Interesse begegnet.

Viele Demonstrantinnen fertigten Schilder an, die auf unterschiedliche Weise den Imperialismus denunzierten und verurteilten. Trotz aller Bemühungen seitens der bürgerlichen und kleinbürgerlichen Feministen, den Kampf der Frau für ihre Emanzipation abzuflachen, offenbart sich der Kampfgeist vieler Frauen zunehmend deutlich.

Im Vorfeld des 8. März sind weitere Malungen in Mümmelmannsberg aufgetaucht, von denen wir zugeschickte Bilder hier teilen wollen.

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