Der deutsche Bundeskanzler und Betrüger Friedrich Merz hat die niedrigste Zustimmungsrate aus einer langen Liste von gewählten Staats- und Regierungschefs weltweit: Laut dem US-amerikanischen Meinungsforschungsinstitut Morning Consult geben nur 19 % der Deutschen an, mit seiner Arbeit zufrieden zu sein, das wäre der vorletzte Platz. Merz verzeichnete aber mit 76 % die höchste Ablehnungsrate. Eine kürzlich von Forsa im Auftrag von RTL durchgeführte Umfrage ergab ähnliche Ergebnisse: 78 % der Befragten waren mit Merz‘ Arbeit unzufrieden.
Der französische Präsident Emmanuel Macron belegte in der Umfrage, die die Popularität von Staats- und Regierungschefs erfasst, mit 75 % Ablehnung den vorletzten Platz. Mit US-Präsident Donald Trump waren der Umfrage zufolge 57 % der US-Amerikaner unzufrieden. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan liegt demnach bei einer Ablehnung von rund 50 % der türkischen Befragten.
Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa sagte, dass Merz „schon bei seinem ersten Einstieg in die aktive Politik Anfang der 2000er Jahre einer der unbeliebtesten politischen Akteure in der Bundesrepublik war“. Auch nach seiner Rückkehr in die Politik sei seine Popularität nicht gestiegen. „Es gibt massive Vorbehalte, insbesondere bei Frauen, jungen Wählern und Ostdeutschen. Nach seiner Wahl zum zehnten Bundeskanzler konnte er die vielen Vorbehalte gegen ihn nicht abbauen – im Gegenteil, sie haben sich im Laufe seiner Amtszeit noch verstärkt.“
Der Leiter des Meinungsforschungsinstituts Insa, sagte, der Kanzer habe „Wahlversprechen gebrochen, die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands verlaufe weiterhin negativ, viele sähen ihr Heimatland in einer Abwärtsspirale“.
Das wurde betont, das dies keine deutsche Besonderheit sei, die Deutschen „keineswegs skeptischer gegenüber der politischen Führung ihres Landes als andere Nationen“ seien. „Insofern ist die große Unzufriedenheit mit dem jetzigen Kanzler nicht auf die allgemeine Skepsis der Deutschen gegenüber ihrer politischen Führung zurückzuführen, sondern allein auf die Person Merz selbst.“
Mit seinen schlechten Beliebtheitswerten ist Merz sogar hinter Ex-Kanzler Olaf Scholz, dem Paten von Hamburg, zurückgefallen. Selbst auf dem Tiefpunkt seiner Beliebtheit war Scholz laut Umfragen deutlich beliebter als Merz.
Ende vergangener Woche dürfte die Unbeliebtheit des Kanzlers noch einmal gestiegen sein. Beim Krisengipfel in der Villa Borsig kamen von der CDU Vorschläge zur Abwälzung der Krisenlasten auf Arbeiterschultern, wie eine mögliche Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Einführung eines sogenannten Karenztags. Auch der Vorschlag zur Abschaffung des gesetzlichen Feiertags am 1. Mai dürfte für viel Unmut sorgen.
Karenztag? Dahinter steht der Vorwurf an Arbeiter, dass diese gerne mal einen Tag „blaumachen“ würden und nicht zur Arbeit gingen, obwohl sie eigentlich gesund seien. Nach Ansicht von Friedrich Merz melden sich Menschen in Deutschland einfach zu oft krank. Karenztag bedeutet: Wer krankgeschrieben wird, bekommt am ersten Tag kein Geld. Die einfache Rechnung dahinter: Fehlt das Geld, gehen Arbeiter auch wenn sie krank sind zur Arbeit. Das träfe freilich insbesondere diejenigen, die ohnehin schon wenig Lohn bekommen, am härtesten.
Selbst bürgerliche Experten mahnen: Mehr Menschen würden krank zur Arbeit gehen und dort wahrscheinlich Arbeitskollegen anstecken. Nicht auskurierte Krankheiten würden außerdem zu Arbeitsunfällen oder chronifizierten Erkrankungen führen und damit zu höheren Belastungen der Systeme. Die Produktivität könnte entsprechend leiden. Eine teuer erkaufte Senkung der Krankentage. Wir sehen: Eine neuerliche arbeiterfeindliche Schnapsidee des Kanzlers.




