Während der bürgerliche Staat weiter mit den Säbeln rasselt und die Militarisierung vorantreibt und Milliarden dafür an die Monopole verteilt, wird die ökonomische Krise auf die Arbeiter, insbesondere auch auf unsere Älteren abgewälzt. Dabei ist das ganze Kabinett der Regierung beteiligt.
Der Betrüger und Kanzler Merz hat jüngst in beim 75. Jahrestag des Deutschen Bankenverbands, vor dem deutschen Finanzkapital angekündigt, dass die „gesetzliche Rentenversicherung allein allenfalls noch die Basissicherung für das Alter sein“ werden würde, und dass „sie nicht mehr ausreichen würde, um auf Dauer den Lebensstandard zu sichern“. Stattdessen wären kapitalgedeckte betriebliche und private Altersvorsorgen nötig, um den fehlenden Teil zu decken.
Es soll und wird also weniger Brotkrumen geben, die uns hingeworfen werden, wenn wir unsere Arbeitskraft nicht mehr verkaufen können. Was ansich schon eine Ungeheuerlichkeit ist, wird noch drastischer dadurch, dass bereits jetzt Millionen Arbeiter und Rentner in Armut leben und sich überhaupt keine solchen Extravaganzen, wie eine private Altersvorsorge leisten können, weil das Geld nicht mal für ein anständiges Leben reicht. Altersarmut ist hier und jetzt ein gravierendes Problem. Wen Merz hier bedroht sind also nicht direkt die tiefsten und breitesten Massen, sondern die mittleren und höheren Teile der Arbeiterklasse und das Kleinbürgertum, denen er so versucht einen Teil ihres Geld abzupressen.
Währenddessen soll die neue Pflegereform, die von der Gesundheitsministerin Warken, die unter anderem auch weiter Berichte zum Maskendeals ihres Kollegen Jens Spahn unter Schloss und Riegel hält, vorgeschlagen wurde, den Pflegezuschuss kürzen, d.h. es wird teurer werden, im Pflegeheim zu leben. Außerdem soll es schwieriger werden, als pflegebedürftig anerkannt zu werden. Was auch immer das bedeuten soll – entweder man ist pflegebedürftig oder nicht.
Die Situation in der Pflege ist hier und jetzt grausam, nicht nur wegen der Demütigungen, die unsere Älteren erleiden, wenn sie ihnen Unbekannten erklären müssen, wie eingeschränkt und unselbstständig ihr Leben sich gestaltet, sondern auch in den Pflegeeinrichtungen, in denen Personal und dem Personal Zeit fehlt sich, um die Menschen dort ordentlich zu kümmern. Dadurch leiden diejenigen, die ihr ganzes Leben geschuftet haben in einem Maße, wie man es höchsten unseren Feinden wünscht.




