FDLP: Die Bauern von El Chical rebellieren!

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FDLP: Die Bauern von El Chical rebellieren!

Wir veröffentlichen eine unoffizielle Übersetzung einer Stellungnahme der FDLP aus Ecuador:

In der Pfarrei El Chucal in der Provinz Carchi auf der Grenze zu Kolumbien findet ein wichtiger Kampf statt.

Arme Bauern, Kleinbergleute, Kleinproduzenten und Händler haben sich gegen die Regierung und die Streitkräfte erhoben, als Reaktion auf die anhaltenden Angriffe auf Mitglieder ihrer Gemeinschaften und die Zerstörung großer Gebiete unter dem Vorwand, „illegalen Bergbau“ und kriminelle Gruppen zu bekämpfen.

Die Bewohner von El Chical sind die Nachfahren der Pastos. Dieses Land gehört der lebenden Erinnerung der Awá-Stämme, auch bekannt als die „Männer des Bergs“. Seit jeher bestreiten Bauern und indigene Völker der Region ihren Lebensunterhalt durch Landwirtschaft und handwerklichen Bergbau.

Derzeit sind in diesem Gebiet die Bergbauunternehmen Carnegie Ridge Resources S.A., eine Tochtergesellschaft von SolGold, und die staatliche Bergbaugesellschaft ENAMI EP sowie Cornerstone Ecuador S.A. tätig; ihnen wurden 76.500 Hektar Land für den Gold- und Kupferabbau zugeteilt. von SolGold, und die staatliche Bergbaugesellschaft ENAMI EP sowie Cornerstone Ecuador S.A. tätig; ihnen wurden 76.500 Hektar Land für den Gold- und Kupferabbau zugeteilt. Ein Teil dieser Konzessionen liegt innerhalb von Naturschutzgebieten wie dem Schutzwald Golondrinas, dem Waldreservat Drácula und ausgedehnten angestammten Gebieten des Volk der Awá.

In den letzten Monaten war die Region militärischen Angriffen ausgesetzt, bei denen Kampfflugzeuge, Panzer, rückstoßslose Gewehre und mehrere Raketenwerfer zum Einsatz kamen. Hinzu kommen Einfälle durch Truppen, die bei ihrem Vormarsch Minenschächte sprengen, Wege zerstören und Gebiete dem Erdboden gleichmachen, von denen sie annehmen, dass sie für den Bergbau genutzt werden.

Was die unterwürfige Presse des alten Staates verschweigt, ist, dass während dieser Militäroperationen mehrere Bauern ermordet wurden. Ihre Leichen konnten nicht geborgen werden, da sie unter den Trümmern in den sogenannten „Boca Cuevas“ begraben waren. Ebenso wenig wird berichtet, dass es zu einer massiven Vertreibung von Bauernfamilien kommt, die angesichts ständiger Angriffe der ecuadorianischen Armee gezwungen sind, ihr Land zu verlassen. Und natürlich werden diese Ländereien anschließend durch Kauf, Enteignung oder die gewaltsame Installation gewalttätiger Akteure ausgebeutet, die zu neuen Großgrundbesitzern werden; Personen, die Vertreibung, Produktion und Gewalt gegen die Massen fördern.

Seit etwa einer Woche halten Gemeindemitglieder, Bauern und Kleinbergleute auf den Straßen und auf dem Land angesichts der repressiven Kräfte des Regimes stand. Sie haben ihre Bemühungen darauf konzentriert, eine feste Entschlossenheit zum Ausdruck zu bringen: diese kriminelle Aggression nicht weiter zuzulassen; die Verfolgung von Bauern und Anführern nicht zu akzeptieren; und einem überholten Staat nicht nachzugeben, der im Dienste der Gier großer transnationaler Bergbauunternehmen versucht, das legitime Recht der Gemeindemitglieder, auf ihren Gebieten zu leben und zu arbeiten, einzuschränken und zunichte zu machen.

Der Kampf der Gemeinschaft von El Chical ist die kräftige und würdevolle Antwort eines Volkes, welches sich weigert, vertrieben und kriminalisiert zu werden.

Es ist klar: Während die die Führung der Indigenen und Bauern „hart arbeitet“ um den Faschisten durch ein Regerendum abzuberufen oder seine Anstrengungen darein steckt, innerhalb der Kampagne Wahlpositionen zu konsolidieren, tun die klassenbewussten Elemente der Bauernschaft und die Armen das, zu dem die Geschichte sie aufgerufen hat: Rebellieren!

ES LEBE DER BAUERNAUFSTAND IN EL CHICAL!

RAUS MIT DEN IMPERIALISTISCHEN BERGBAUUNTERNEHMEN!

HANDWERKLICHER BERGBAU IST EINE ANGESTAMMTE TRADITION DES VOLKS DER AWA!

NEIN ZUM BRUTALEN BOMBARDEMENT UND DER REPRESSION IN EL CHICAL!

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