In Genf schotten sich die Herrschenden, die Reichen und Reaktionäre aus Angst vor Tausenden Protestierenden ab! In der Genfer Innenstadt herrscht kurz vor dem G-7-Gipfel Ausnahmezustand: Hunderte Luxusgeschäfte und Banken, Hotels und Supermärkte haben aus Angst vor dem eigenen Volk ihre Fassaden und Schaufenster mit Sperrholzplatten verbarrikadiert. Insbesondere an der teuren Einkaufsmeile Rue du Rhône haben zahlreiche Läden ihre Fensterfront mit Holzbrettern verrammelt.
Die internationale Mobilisierung von Aktivisten gegen den G-7-Gipfel zu einer Demonstration am Genfer See zeigt Wirkung: Die Polizei rechnet mit bis zu 50.000 Teilnehmern am heutigen Sonntag – und sie rechnen mit viel Gewalt.
So wie es 2003 war: Bereits beim damaligen Gipfeltreffen in Évian hatten mindestens 100.000 Protestierende ihrer gerechtfertigten Wut Ausdruck verliehen. Es gab heftige Kämpfe und die Demonstranten konfiszierten in erheblichem Umfang. Der „Schaden“ wurde damals auf bis zu sechs Millionen Schweizer Franken (das sind rund sechseinhalb Millionen Euro) geschätzt.
Während des Gipfeltreffens werden in der Region nach verschiedenen Berichten rund 16.000 Repressionskräfte im Einsatz sein, darunter 4.000 Soldaten. Auch aus Deutschland reisen Polizisten an, die mit ebenfalls anreisenden französischen Polizisten im Einsatz sein sollen.
Es gebe ein Risiko mit Blick auf die äußerst angespannte internationale Lage, es bestehe nach wie vor ein großes Risiko von „Terror“anschlägen in Frankreich. Hinzu kommen mögliche Sabotageakte, Cyberangriffe und Störungen der öffentlichen Ordnung, so die Präfektin von Haute-Savoie, Emmanuelle Dubée.
Heute werden sich, wie jedes Jahr, antiimperialistische, demokratische und progressive Organisationen und Einzelpersonen versammeln, um sich offen gegen die Ausweitung von Unterdrückung und Ausbeutung der Völker der Welt zu stellen, sei es der Völkermord am Volk Palästinas oder die Angriffskriege, Raubkriege und Verbrechen, die im Laufe der Geschichte dieser imperialistischen Mächte und der einzigen hegemonialen imperialistischen Supermacht, des US-Imperialismus, gegen die unterdrückten Länder der Welt verübt wurden.




