Deutschland hat ein Rentenproblem,, die geplante „Rentenreform“ wird daran nicht ändern – im Gegenteil. Mehr als jeder fünfte Rentner und mehr als jede zweite Rentnerin mit mindestens 45 Versicherungsjahren kam zuletzt allein mit der gesetzlichen Rente nicht über die Armutsgefährdungsgrenze. Die lag 2025 bei 1446 Euro im Monat.
Bundesweit erhielten im vergangenen Jahr 23 Prozent der Männer, die mindestens 45 Jahre versichert waren, eine Rente von weniger als 1446 Euro. Anders im Osten Deutschlands: Dort lagen die Zahlen der Männer, die von ihrer Rente nicht leben können bei weit über einem Drittel.
Besonders betroffen sind Frauen. Bundesweit landeten 52 Prozent der Arbeiterinnen trotz mindestens 45 Versicherungsjahren mit ihrer Rente unterhalb der Armutsrisikoschwelle.
Schon jetzt passiert, was die Regierung des Betrügers Merz noch verschärfen will. Immer mehr Rentner arbeiten. 2025 waren 14 Prozent der 65- bis 74-Jährigen trotz Altersrente erwerbstätig. Ein Jahr zuvor waren es noch 13 Prozent. Bei den 65- und 66-Jährigen arbeiteten rund 20 Prozent.
Die massive Armut der Älteren in dieser Gesellschaft dient somit dem Finanzkapital mehr und für sich günstigere Ausbeutung derer zu betreiben, denen ein Leben lang versprochen wurde, wenigsten im Alter das Leben genießen zu können.





