Den Arbeitern in Deutschland droht die nächste massive Teuerungswelle bei Energie. Nach den Preisexplosionen bei Spritpreisen und Heizöl kommt der nächste Hammer: Gas und Strom für Millionen dürfte teurer werden und auch dauerhaft teuer bleiben, so bürgerliche Analysten.
In Deutschland stünde man eher am Anfang der Teuerung als am Ende der Entwicklung, so heißt es in Presseberichten. Gas ist so teuer wie seit März 2023 nicht mehr. Wer einen neuen Vertrag abschließt, muss derzeit im Schnitt elf Cent pro Kilowattstunde Gas zahlen – rund 25 Prozent mehr als vor dem Überfall der USA auf den Iran. Damit ist das Niveau der sogenannten „Gaspreisbremse“ von zwölf Cent, die die Regierung des Paten von Hamburg, Olaf Scholz, nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine festgelegt hatte, fast wieder erreicht.
Aber es trifft nicht nur Gasverbraucher, denn auch Strom soll teurer werden. Kostensteigerungen von zehn Prozent pro Haushalt sind möglich, so heißt es. Das wären bis zu 200 Euro pro Jahr für einen Dreipersonenhaushalt.
Der Neukundenpreis für Strom liege mit rund 28 Cent pro Kilowattstunde zweieinhalb Cent über dem Wert vor Kriegsbeginn (Haushalte, die Strom aus ihren Photovoltaikanlagen einspeisen, erhalten übrigens meist deutlich weniger als 10 Cent/KWh). Dazu kommen nochmal mehr als 2 Cent Stromsteuer.
Aber das ist bestimmt kein Grund zur Sorge für die Regierung des Betrügers Friedrich Merz, denn in Deutschland gibt es einen Industriestrompreis. Seit dem 1. Januar 2026 liegt dieser subventionierte Preis für „energieintensive Unternehmen“ bei 5 Cent pro Kilowattstunde, weil ein Urteil aus Brüssel ausstand, rückwirkend. Bislang waren für diese Subventionen des deutschen Finanzkapitals insgesamt rund vier Milliarden Euro vorgesehen.




