Erneut Palästinenser durch israelischen Siedlerterror im Westjordanland getötet

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Erneut Palästinenser durch israelischen Siedlerterror im Westjordanland getötet

Bei einem Angriff israelischer Siedler auf ein Dorf im besetzten Westjordanland ist nach Angaben palästinensischer Behörden ein 51-jähriger Palästinenser, der Bauer Mashhoor Shaher Mohammad Yassin, getötet worden. Ein weiterer Mann wurde bei dem Angriff am Donnerstag demnach verletzt.

Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurde der Mann in Yasuf nördlich von Ramallah durch Schüsse von Siedlern getötet. Der Bürgermeister des Ortes, Jumaa Abdel Fattah, erklärte Dutzende mit Stöcken und Schusswaffen bewaffnete Siedler seien am Donnerstagmittag in das Dorf eingedrungen.

Palästinensischen Berichten zufolge kamen die Angreifer von dem nahegelegenen Siedler-Außenposten Havat Anton, der im Juli errichtet worden war und von welchem seitdem massiver Siedlerterror ausgeht.

Die bewaffnete Siedler stürmten Berichten zufolge das Gebiet Al-Nasba und eröffneten das Feuer auf die Anwohner, während die israelischen Besatzungstruppen aktiv mitwirkten, indem sie Deckungsfeuer gaben und Krankenwagen blockierten.

Die israelischen Soldaten fingen den Krankenwagen aus Al-Zaytouna ab, stahlen die Schlüssel und warfen sie weg. So verzögerten sie die notwendige Behandlung absichtlich derart, dass Mashhoor Yassin an der Schusswunde im Bauch verblutete.

Im Westjordanland leben mehr als 500.000 israelische Siedler in nach internationalem Recht illegalen Siedlungen. Sie sind Teil der Völkermordpolitik Israels. Durch die Siedler wird das dort lebende Volk Palästinas terrorisiert, ermordet und vertrieben, in den vergangenen drei Jahren sind es weit mehr als eintausend Tote.

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