Aggression gegen Länder Lateinamerikas – Yankees Go Home!

2–3 Minuten
Aggression gegen Länder Lateinamerikas – Yankees Go Home!

Anfang März traf US-Präsident Donald Trump Vertreter aus 17 lateinamerikanischen Ländern im Rahmen des sogenannten „Schildes Amerikas“ und vereinbarten, „Kartelle und Organisationen, die in der westlichen Hemisphäre als terroristisch gelten, zu bekämpfen“.

Das Treffen fand in Doral, Florida, USA, statt, und dieser „Kampf“ dient nun als Rechtfertigung für eine Mobilisierung us-amerikanischer Militär- und Geheimdienstressourcen in Lateinamerika.

Das Treffen brachte Vertreter lateinamerikanischer Regierungen zusammen, die der US-Außenpolitik Untertan sind. Unter den Teilnehmern befanden sich die Präsidenten von Argentinien, Chile, El Salvador, Ecuador, Paraguay, der Dominikanischen Republik, Costa Rica und Guyana. Auch Vertreter anderer Länder wie Trinidad und Tobago waren anwesend. Brasilien, Mexiko und Kolumbien entsandten keine Vertreter. Die Pläne der Amis ähneln solchen Allianzen, die die USA beispielsweise bei der Intervention in Haiti genutzt haben“.

Der Gipfel ist Ausdruck des Kampfes der USA ihren Einfluss in Lateinamerika aufrechtzuerhalten und auszubauen. Trump selbst erklärte während des Treffens, der US-Imperialismus werde „keiner feindlichen ausländischen Macht erlauben, ihre strategische Präsenz auf dem Kontinent auszubauen“.

Darüber hinaus fand am 11. März 2026 in der Botschaft der Vereinigten Staaten die Unterzeichnung eines Abkommens statt, das die Eröffnung des ersten Büros des Federal Bureau of Investigation (FBI) in Ecuador in der Hauptstadt Quito ermöglicht und damit die imperialistische Intervention der USA in dem Land weiter verstärkt.

In den vergangenen Monaten hat der US-Imperialismus seine direkten Aggressionen und auch seine indirekten Aggressionen, wie solche „Initiativen zur militärischen Zusammenarbeit“ mit ihm gefügigen Regierungen Lateinamerikas ausgeweitet und dabei den Krieg gegen Drogen als Vorwand genutzt. Die Aggression gegen Venezuela ist ein Beispiel, die Aggression gegen Kuba und die Landung us-amerikanischer Truppen in Paraguay sind weitere.

Die USA-imperialistische Aggression mit dem Namen „Operation Totale Vernichtung“ begann am 3. März mit Bombardierungen in Kolumbien. Am 6. März wurde in Ecuador ein Bauernhof bombardiert. Die Trump-Administration behauptete, es sei ein „Drogen- und Terroristenlager“ angegriffen worden. Ecuadorianische Beamte sagten außerdem, es handele sich um einen „Ruheplatz“, der vom Anführer der Comandos de la Frontera genutzt werde, einer bewaffnet kämpfenden Gruppe, die in der Region aktiv ist.

Die New York Times enthüllte kürzlich, dass die bombardierte Anlage nichts mit Drogenhandel zu tun hatte, sondern ein Milchviehbetrieb war. Diese Angriffe geschehen in Kollaboration mit den reaktionären Regimes dieser Länder und sind Teil der Kriegsmaßnahmen gegen das eigene Volk. Arbeiter der Farm berichteten der Times, dass ecuadorianische Soldaten am 3. März mit einem Hubschrauber eintrafen, mehrere Unterkünfte und Schuppen mit Benzin übergossen und in Brand setzten, nachdem sie die Arbeiter verhört und vier von ihnen mit Gewehrkolben geschlagen hatten. Drei der Arbeiter gaben an, die Soldaten hätten sie später gewürgt und Elektroschocks verpasst, bevor sie sie freiließen.

Insgesamt, so hochrangige Beamte des US-Kriegsministeriums, haben die USA in der zurückliegenden Periode Angriffe auf fast 20 lateinamerikanische und karibische Staaten durchgeführt.

US-Präsident Donald Trump erneuerte die Drohungen der Amis gegen Kuba am Freitag in einer Rede in Miami: „Kuba ist als Nächstes dran.“ Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel hat erklärt, dass es Gespräche mit den USA gebe, um eine mögliche militärische Konfrontation abzuwenden.

KATEGORIE: ,
Benachrichtigungen aktivieren OK Nein, danke