Korrupter Kriegsminister?

1–2 Minuten
Korrupter Kriegsminister?

Ärger im deutschen Kriegsministerium: Der einzige nicht komplett verhasste Minister der Regierung des Betrügers Friedrich Merz, Boris Pistorius, steht Presseberichten zufolge heftig im Gegenwind der eigenen Mitarbeiter. Angeblich wurde der Kriegsminister intern mit heftigen Filz-Vorwürfen konfrontiert.

Der Vorwurf: Beamte mit SPD-Parteibuch würden im Kriegsministerium gezielt bevorzugt werden, etwa bei Beurteilungen und damit am Ende auch bei Beförderungen.

Dies geschah wohl bei einem Personaltreffen der zivilen Angestellten und Beamten im Kriegsministerium. Dort wurde Pistorius offen, vor der versammelten Belegschaft, angegangen. Die berichtete Reaktion der anderen Teilnehmer soll zustimmend gewesen sein. Es soll sogar Applaus gegeben haben. Das Kriegsministerium soll den Vorfall bestätigt haben.

Der Grund für den Aufruhr: Wegen Umstrukturierungen zog das Ministerium Beurteilungsstichtag für Beamte im höheren Dienst um mehrere Monate vor, angeblich damit Beamte noch von ihren bisherigen Vorgesetzten beurteilt werden könnten, bevor sie durch den Umbau des Ministeriums neue Chefs bekommen. Das ist die offizielle Version.

Intern heißt es jedoch im Kriegsministerium, SPD-Parteigänger sollten noch schnell in den alten verfilzten Seilschaften beurteilt werden, bevor das Haus neu aufgestellt wird.

Das Kriegsministerium unter Pistorius gilt schon länger als eine Art SPD‑Versorgungswerk. SPD-Mitglieder würden gezielt auf neue, gut dotierte Posten gesetzt werden. Die Professionalität, mit der die SPD ihre Klientel versorge, sei bemerkenswert, heißt es.

Wo Pistorius das gelernt haben könnte ist offenbar: Die Hannover-Connection des ehemailigen SPD-Kanzlers Gerhard Schröder, ein mafiöses Netzwerk aus Politikern, Anwälten und den Hells Angels, denn auch wenn Pistorius aus Osnabrück stammt, war er lange genug Teil der Landesregierung von Niedersachsen um zu wissen wie der Hase läuft.

KATEGORIE: ,
Benachrichtigungen aktivieren OK Nein, danke