Regierungspläne: Hunderttausenden soll das Wohngeld gestrichen werden

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Regierungspläne: Hunderttausenden soll das Wohngeld gestrichen werden

Für Wohngeld-Empfänger ist es eine bittere Nachricht: Die angekündigten Sparpläne der Bundesregierung treffen ausnahmslos alle bisherigen Bezieher. Für viele könnte die Unterstützung komplett wegfallen.

Die Bundesbauministerin Verena Hubertz von der SPD kündigte die drastische Einschnitte an: „Die Kürzungen beim Wohngeld werden leider alle bisherigen Empfänger betreffen. Ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte wird rausfallen. Ein Teil davon sind Menschen, die aufgrund ihres Einkommens bislang gerade so noch antragsberechtigt sind.“

Ein Drittel, das sind rund 400.000 Menschen, meist Familien und Ältere, die sich das Wohnen heute nicht leisten können. Wie sollten sie es, wenn man ihnen das Wohngeld streicht? Noch mehr Arbeiten bei Arbeitern, wieder arbeiten bei Rentnern, denn eine neue auch kleinere Wohnung ist in der gegenwärtigen Situation nicht unbedingt günstiger.

Bereits bewilligte Leistungen sollen angeblich zunächst unangetastet bleiben, weil Wohngeld in der Regel für zwölf Monate, selten auch für 24 Monate, bewilligt wird. Wer aber neu beantragt bekommt die neuen Regeln definitiv zu spüren.

Insgesamt will die Regierung des Betrügers Friedrich Merz beim Wohngeld zwei Milliarden Euro bei den ohnehin schon Armen einsparen, eine Milliarde durch den Bund und eine Milliarde durch die Länder.

2024 erhielten mehr als 1,2 Millionen Haushalte Wohngeld. Rund 44 Prozent der Empfänger sind Familien, in 52 Prozent der Wohngeldhaushalte leben Rentner. Vorraussetzung für Bezug von Wohngeld ist, dass nicht bereits Leistungen bezogen werden, in denen die Wohnkosten schon berücksichtigt sind, wie z. B. Bürgergeld oder Grundsicherung.

Die Lasten der Krise der Herrschenden sollen auch in diesem Fall auf die Schultern der tiefsten und breitesten Massen abgeladen werden.

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