Diejenigen mit höherer Lebenserwartung dürfen künftig wohl auch länger schuften: Die Rentenkommission hat der Regierung nun ihre Vorschläge für eine Rentenreform vorgelegt und diese möchte sie nun umsetzen. Das Renteneintrittsalter soll nun ab 2031 erhöht werden, gemessen an der Lebenserwartung. Wenn die Lebenserwartung um ein Jahr steigt, dann muss man acht Monate mehr für die Arbeitskäufer schuften.
Außerdem wird die Frührente abgeschafft. Wenn man also ganze 45 Jahre gearbeitet hat und ab 18 Lohnarbeit geleistet hat, darf man mit 63 Jahren nicht mehr in Rente gehen. Stattdessen soll man sich nun nur nach einer gesundheitlichen Prüfung in den Ruhestand versetzen dürfen. Man verdient sich die Gnade der Bourgeoisie, nach 45 Jahren Lohnarbeit in Rente zu gehen also erst dann, wenn man sich krank gearbeitet hat und für die Kapitalisten bewiesenermaßen keinen Wert mehr hat.
Auch beinhaltet die Empfehlung der Rentenkommission zusätzliche Beiträge, die der Staat dann in den Finanzmarkt steckt. Das heißt auch, dass dann die Rentenbeiträge höher ausfallen werden.





