Leipzig: Unterstützung des israelischen Völkermords durch DHL

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Leipzig: Unterstützung des israelischen Völkermords durch DHL

DHL, benannt nach seinen Gründern Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn (1969 in San Francisco) ist Teil des deutschen Finanzkapitals. Nachdem 1995 die Deutsche Bundespost privatisiert und damit zur Deutschen Post AG geworden war, begann die Post zu expandieren. Im Jahr 2002 übernahm es den US-amerikanischen Konzern DHL. Deren Marken wurden zur gemeinsamen Marke DHL Express zusammengefasst.

Seit Jahren gibt es umfangreiche Berichte über krasse Lohndrückerei und extrem hohen Arbeitsbelastungen von bis zu 14 Stunden täglich, vor allem durch die Vergabe von Zustellung an Subunternehmer (sogenannte „Service-Partner“).

DHL steht aber nicht nur wegen der miserablen Arbeitsbedingungen und der scharfen Ausbeutung in der Kritik.

So ist der DHL-Hub in Leipzig/Halle ist einer der wichtigsten Logistikflughäfen der Welt. Nach Warenumschlag gerechnet, ist er der fünftgrößte Frachtflughafen Europas. 1,4 Millionen Tonnen Fracht wurden allein 2024 umgeschlagen. Neben zivilen Gütern transportiert DHL am Hub in Leipzig/Halle auch Rüstungsgüter, auch an Israel, für den Völkermord an Volk Palästinas.

Was DHL verschleiern wollte kam unter anderem durch die deutschen Behörden selbst ans Licht. In einem Gerichtsverfahren gegen AfDler wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche vor dem Oberlandesgericht Dresden schrieb die Bundesanwaltschaft selbst in der Anklage, der Leipzig sei „ein wichtiges Drehkreuz zur Verbringung von Militärgütern in die ganze Welt“.

Das ist den DHL-Arbeitern freilich bekannt klar. Diese kriegen schließlich mit, was da verladen wird. Unmut gibt es deswegen schon lange. Mehrere Mitarbeiter berichten von langjährigen Diskussionen dazu im Betrieb und auch Protest. Diesem versuchte DHL mit Repression zu begegnen und scheiterte nun vor Gericht.

Ein Vertrauensmann bei DHL beteiligte sich im August 2025 nach seiner Schicht am Protestmarsch »March to Airport«, der sich gegen Waffenlieferungen an Israel richtete. Er hielt eine Rede, in der er unter anderem Waffenlieferungen über den DHL-HUB in Leipzig kritisierte. Hinterher wurde er von DHL zu einem Gespräch gebeten, kurz darauf freigestellt und dann entlassen.

DHL hatte sich dreifach versucht abzusichern. Nach Freistellung und fristloser Kündigung schob der Logistikkonzern am Leipziger Flughafen noch vorsorglich eine fristgerechte Entlassung hinterher. Und kurz vor dem Arbeitsgerichtsprozess in Leipzig am vergangenen Mittwoch stellte der DHL-Anwalt noch einen Antrag auf Auflösung des Arbeitsverhältnisses. Trotzdem wurde die Kündigungen für unwirksam erklärt und der Aufhebungsantrag abgelehnt.

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