Am 2. Juni soll kurz nach Mitternacht angeblich aus einer bislang unbekannten Wohnung ein schweres Bruchstück einer Gehwegplatte in einen Polizeiwagen geworfen worden sein. Der Betonbrocken durchschlug dabei die Frontscheibe des Fahrzeugs. Eine Polizistin wurde dabei an Hand und Sprunggelenk verletzt und ist seitdem nicht mehr im Dienst. Die Staatsanwaltschaft skandalisierte den Vorfall und behauptet es handele sich dabei um „versuchten Mord“.
Gleichzeitig ist bislang jedoch weiter unklar, aus welcher Wohnung und ob überhaupt aus einer Wohnung heraus der Betonblock geworfen wurde. Obwohl für Spitzelei eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt wurde, konnten die Polizei den Verdächtigen bisher nicht ausfindig machen.
Der Weiße Riese ist ein Wohnhochhaus im Kieler Stadtteil Mettenhof am Kurt-Schumacher-Platz 1. Das Gebäude umfasst insgesamt 25 Etagen und ist mit 85 Metern Kiels höchstes Wohngebäude. Dort wohnen viele Arme und die Eigentümer, das Wohnimmobilienunternehmen Grand City Properties lässt den Block herunter kommen. Entsprechende Probleme führten alleine 2025 zu über einhundert Polizeieinsätzen in dem Haus.
Heute um 6 Uhr stürmte die Polizei dann den „Weißen Riesen“. 200 Beamte waren in dem Hochhaus in Mettenhof bei dem völlig überzogenen und willkürlichen im Einsatz. Das Gebäude wurde umstellt, niemand durfte den „Weißen Riesen“ verlassen.
Die Polizei klingelte und klopfte an jeder einzelnen Tür, belästigte die Bewohner. Alle sollten DNA-Proben abgeben. Auch solche die nur da waren und von denen die Polizei behauptete sie würden dort „tatsächlich wohnhaft“ sein. Auch Jugenliche waren von dem Polzeiterror betroffen. Dabei ging die Polizei alle Wohnungen von oben nach unten durch. Neben der Polizei war auch die Staatsanwaltschaft vor Ort und die Polizei setzte Drohnen ein. Ein klarer Versuch der Einschüchterung und des weißen Terrors gegen die tiefsten und breitesten Massen in der Hauptstadt Schleswig-Holsteins.





