VW/Audi: Repression gegen Solidarität vorm Werkstor

1–2 Minuten
VW/Audi: Repression gegen Solidarität vorm Werkstor

Am 30. Juni kam es bei Audi Neckarsulm auf Betreiben des VW-Konzerns zu einem Polizeieinsatz gegen Aktivisten, die Zeitungen verteilten. Gegen die Verantwortlichen der Polizei Baden-Württemberg und bei VW wurde deswegen Strafanzeige wegen Freiheitsberaubung, Körperverletzung und Nötigung (im Amt) erstattet.

Die Geschäftsleitung von Audi wiederum hat offensichtlich gegen sämtliche Aktivisten am 30. Juni und in den ersten Juliwochen vor dem Werkstor Strafanzeigen wegen angeblichen Hausfriedensbruchs erstattet.

Dabei handelt es sich bei dem Gelände überhaupt nicht um sog. „befriedetes Besitztum“. Inzwischen haben ca. 60 Betroffene sog. „Anhörungsschreiben“ des Polizeireviers Neckarsulm erhalten, in denen ihnen mitgeteilt wird, dass gegen sie Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden.

Bei VW in Zwickau gab es in der letzten Zeit 25 Anzeigen gegen 14 Personen.

Das ist eine deutliche Zunahme der Unterdrückung der Meinungs- und Informationsfreiheit an industriellen Großbetrieben. Es zeigt wie sich die Klassenkämpfe weiter verschärfen.

KATEGORIE: ,
Beim Abrufen des Feeds ist ein Fehler aufgetreten.
Benachrichtigungen aktivieren OK Nein, danke