Julius Schüle pleite – Krise im Automobilbau in Deutschland geht weiter

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Julius Schüle pleite – Krise im Automobilbau in Deutschland geht weiter

Die Julius Schüle Druckguss GmbH aus Schwäbisch Gmünd hat Insolvenz angemeldet. 152 Arbeiter in Deutschland stehen vor der Arbeitslosigkeit. Schüle produziert Aluminium-Druckgussteile für die Automobilproduktion, Heizungssysteme und Bauteile für die Medizintechnik.

Das Amtsgericht Aalen in Baden-Württemberg hat am 18. September 2026 ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung für das Unternehmen angeordnet. Das Verfahren beschränkt sich ausschließlich auf die deutsche Muttergesellschaft. Die Tochtergesellschaften in Polen und der Slowakei haben keinen Insolvenzantrag gestellt. Ein „Sanierungsexperte“ wurde zum Generalbevollmächtigten. Der plant den Ausverkauf. Noch läuft der Betrieb weiter. Die Löhne sind jedoch nur bis Ende November gesichert. Schüle gibt als Ursachen Überkapazitäten sowie sinkende Mengen und Margen im Automobilgeschäft an.

Erst Anfang September musste der Autoteilehersteller Paragon AG Insolvenzanträge stellen. Dort sind mehr als 500 Arbeiter in sechs Werken in Deutschland betroffen. Auch beim Autozulieferer Prinz & Co geriet in wirtschaftliche Schieflage sind hunderte Jobs gefährdet.

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