Die Umfrageergebnisse für den Bundeskanzler sind verheerend. Rund 80 Prozent der Menschen in Deutschland lehnen ihn als Regierungschef ab. Unzufriedenheitswerte, die noch kein anderer Kanzler, weder Helmut Kohl, Gerhard Schröder, noch der Pate von Hamburg Olaf Scholz, erreicht hat.
Die Wahlen in Sachsen-Anhalt waren eine krachende Niederlage für die CDU, die Bundesregierung und insbesondere auch für Friedrich Merz. Die anstehenden Wahlen werden diese Situation höchstwahrscheinlich noch verschlimmern. In Mechlenburg-Vorpommern schlittert die CDU Richtung 5-Prozent-Hürde.
Weil bürgerliche Parteien hauptsächlich Wahlvereine sind, die ihren Mitgliedern Mandate, Posten und damit Geld zuschustern, und verlorene Prozente weniger davon bedeuten, ist die Unruhe in der CDU sehr stark.
Die Jugendorganisation der CDU wagt nun die ersten Schritte Richtung Kanzlersturz. Die Schtzmeisterin der JU erklärte in einem Fernsehinterview: „Wir haben ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Das ist nicht nur an Friedrich Merz aufgehängt, aber auch und deswegen glaube ich leider, sind mit diesem Bundeskanzler keine Wahlen mehr zu gewinnen.“





