Am Sonntag, dem 18.10.2026, wurde in Berlin eine Konferenz von verschiedenen revolutionären und fortschrittlichen Frauenorganisationen und Organisationen – u.a ZORA, FKO, Prisoners Dialoge, Gabriela, Stimme der Gefangenen und Sozialistische Frau (Zeitung) – gegen patriarchale Gewalt durch die Polizei organisiert. Die Konferenz fand unter dem Titel „Konferenz gegen sexistische Polizeigewalt – 110 Gründe das Schweigen zu brechen!“ statt. Bereits am Vorabend hatte es eine Demonstration unter der gleichen Parole gegeben, bei der es laut teilnehmenden Organisationen auch zu einer Festnahme kam.
Die Konferenz diente als Verknüpfungsmöglichkeit im Kampf gegen patriarchale Polizeigewalt, die weltweit und auch in Deutschland immer mehr von der Polizei benutzt wird, um Aktivistinnen zu erniedrigen und einzuschüchtern. Die zahlreichen Redebeiträge von Frauen und Organisationen, darunter auch vielen aus dem Ausland, die selbst Folter, Vergewaltigungen und Gewalt durch die Reaktion erlebt hatten, wurden durch weitere Stimmen aus dem Publikum ergänzt. Es wurden Vorschläge und Ideen gesammelt, um sich in diesem wichtigen Kampf zu organisieren.
Unter den rund 500 Teilnehmenden – vorwiegend Frauen – der Konferenz befand sich auch eine Delegation der Roten Frauenbewegung, die auch mit einem Infotisch mit Ausgaben der Roten Post sowie der revolutionären Frauenzeitung Klassenschwester vertreten war.




