Dem Beispiel der Jugend in Frankreich folgend haben Schüler des Andreas-Gymnasium in Berlin-Friedrichshain am heutigen Freitag protestiert und ihre Schule dadurch blockiert. Klar wurde die Ablehnung der Wehrpflicht und die Solidarität mit dem Volk Palästinas zum Ausdruck gebracht.
Nach der Blockade-Aktion zogen die Schüler zur Ellen-Key-Schule , ebenfalls in Friedrichshain. Zudem rufen sie für Samstag zu einer Protestveranstaltungen im Berliner Kleistpark auf.
Die etwa 100 Schüler der höheren Jahrgänge hatten Vorder- und Hintereingang der Schule blockiert, die Seiteneingänge jedoch frei gelassen. Um der ganze Sache eine künstliche Dramatik zu verleihen lies die Polizei etwa 60 Kinder evakuieren und von den Einsatzkräften aus der Schule begleiten. In der nahen Grundschule wurden sie dann vom Notfall- und Krisendienst betreut – lächerlich.
Die Polizei war mit Dutzenden Kräften vor Ort, nach Provokationen durch die Bullen kam es zu „Rangeleien“ (man kennt die Rangeleien der Berliner Polizei). Mindesten ein Schüler wurde festgenommen.
Auch am Leibniz-Gymnasium in Berlin-Kreuzberg soll es nach Presseberichten Proteste gegeben haben. Bereits am Montag hatten Schüler und Schülerinnen des Französischen Gymnasiums in Mitte den Zugang zu ihrer Schule blockiert.
Die noch-Bildungssenatorin Günther-Wünsch von der CDU versuchte die Schülerproteste zu diffamieren und unterstellte, dass es das „bewusste Herbeiführen einer Konfrontation“ durch die Schüler gegeben hätte und „schulexterne Personen die Anliegen der Schülerinnen und Schüler für eigene Zwecke instrumentalisieren“.







