Sowohl in Berlin, als auch in Mecklenburg-Vorpommern ist es zu einem hohen Maß an Aktivitäten gegen den bürgerlichen Wahlzirkus gekommen.
Hunderte zerstörte Wahlplakate gibt es in ganz Meck-Pomm, allein an einem Wochenende Ende August sollen knapp einhundert Wahlplakate nur in Rostock zerstört worden sein. Betroffen sind, nach Presseberichten alle zur Wahl antretenden Parteien. Dazu kommt eine Reihe von „Beleidigungen“, „Verleumndungen“ und „übler Nachrede“ gegen solche Personen, die sich aktiv am Wahlzirkus beteiligen. Auch körperlich wird der Konflikt ausgetragen, wie am Beispiel eines 73-Jährigen zu sehen ist, der seinem Unmut an einem AfD-Wahlkampfstand Luft machte.
Im Berliner Wahlzirkus hat die Polizei seit Anfang August mehr als 1.300 beschädigte Wahlplakate und 39 Angriffe auf Parteimitglieder und Wahlkämpfer registriert. Dazu zählen etwa Beleidigungen, Einschüchterungen und physische Gewalt. Darüber hinaus soll es mindestens 16 Straftaten gegen Parteieinrichtungen gemeldet, darunter Parteibüros und Infostände. Die Dunkelziffer liegt laut Polizei in beiden Bundesländern eher höher als die angeführten Zahlen.
Es zeigt sich daran deutlich, dass und wie sich die Widersprüche innerhalb dieser Gesellschaft verschärfen.




