Wir teilen einen Aufruf der Internationalen Anti-Imperialistischen Liga (AIL):
ES LEBE DER VOLKSKRIEG IN INDIEN!
26. September bis 3. Oktober 2026
Der reaktionäre faschistische indische Staat und das faschistische Modi-Regime setzen ihre ununterbrochene Repression, Angriffe und Verhaftungen gegen die unterdrückten Völker Indiens, die Adivasi, arme Bauern, Arbeiter sowie revolutionäre, demokratische und oppositionelle Kräfte fort.
Als Internationale Anti-Imperialistische Liga (AIL) erklären wir unsere internationalistische Solidarität mit dem gerechten Kampf des indischen Volkes gegen Imperialismus, Ausbeutung, Unterdrückung und staatliche Gewalt sowie mit dem Volkskrieg, der für die Neue Demokratische Revolution, für Sozialismus und Kommunismus und für die ununterbrochene Revolution der maoistischen Kommunisten geführt wird, die den Kampf der Adivasi, der Naxaliten und der unterdrückten Klassen anführen.
Die Internationale Anti-Imperialistische Liga (AIL) beschloss auf ihrem Gründungskongress im April 2026, im Geiste starker Solidarität mit dem revolutionären Kampf des indischen Volkes „Solidaritätskomitees mit dem indischen Volk “ zu errichten.
Wir rufen alle Anti-imperialisten weltweit dazu auf, im Geiste der internationalen revolutionären Solidarität „Solidaritätskomitees mit dem indischen Volk“ in ihren Ländern und auf ihren Kontinenten zu gründen.
Diese Komitees sollen dazu beitragen, die Stimme der internationalen Solidarität zu stärken, gemeinsame Aktionen zu koordinieren und den Widerstand gegen die Angriffe des faschistischen Regimes sichtbar zu machen.
In diesem Sinne rufen wir vom 26. September bis zum 3. Oktober 2026 zu internationalen Solidaritätsaktionen unter dem Motto auf: „LASST UNS DIE INTERNATIONALISTISCHE REVOLUTIONÄRE SOLIDARITÄT MIT DEM INDISCHEN VOLK STÄRKEN!“
Wir rufen alle Anti-imperialisten, Revolutionäre, Demokraten, unsere Klassenbrüder und -schwestern sowie die unterdrückten Völker der Welt dazu auf, ihre Stimme gegen die andauernden Militäroperationen, Massaker, Blockaden, Verhaftungen, politische Repression und die Unterdrückung des Rechts des Volkes auf Organisation in Indien zu erheben.
Vom 26. September bis zum 3. Oktober rufen wir in allen Ländern und Regionen, in denen wir aktiv sind, zu Straßendemonstrationen, Kundgebungen, Pressekonferenzen, Informationsveranstaltungen und Solidaritätsaktionen auf. Wir rufen außerdem zu starken Massenprotesten vor indischen Botschaften und diplomatischen Vertretungen auf.
AN DIE UNTERDRÜCKTEN VÖLKER DER WELT!
Die herrschenden Klassen Indiens, unterstützt von den imperialistischen Mächten, insbesondere den USA und Großbritannien, und gestärkt durch ihre erweiterten wirtschaftlichen, politischen und militärischen Beziehungen, versuchen, den revolutionären und demokratischen Kampf des Volkes zu unterdrücken.
Die Operationen, Massaker und Angriffe des indischen Staates und des faschistischen Modi-Regimes gegen jene Regionen, in denen der Volkskrieg starke gesellschaftliche Unterstützung genießt, zielen darauf ab, diese Gebiete den Interessen von Bergbauunternehmen und großen Monopolen zu öffnen, sie der Plünderung und Ausbeutung durch imperialistische Konzerne auszusetzen und die armen Bauern von ihrem Land zu vertreiben.
Die Bergbauunternehmen und imperialistischen Monopole, die die Bodenschätze der Region ausbeuten und plündern wollen, agieren im Bündnis mit der Kompradorenbourgeoisie und der Klasse der Großgrundbesitzer, den lokalen Kollaborateuren des Imperialismus. Durch diese reaktionären und kollaborierenden Klassen versucht der Imperialismus, das indische Volk auszubeuten, sich den Reichtum des Landes anzueignen und den andauernden Kampf der Neuen Demokratischen Revolution zu behindern.
Doch diese Bemühungen sind vergebens.
Der tief verwurzelte Kampf des indischen Volkes wird gemeinsam mit den revolutionären und progressiven Kräften allen Angriffen und Einkesselungen widerstehen und sie durchbrechen.
Der Volkskrieg wird früher oder später siegreich sein.
Seit dem Naxalbari-Aufstand von 1967 dauern die faschistischen Angriffe gegen die maoistischen Kommunisten, die den Aufstand und den Befreiungskampf der Adivasi, der Naxaliten und der unterdrückten Klassen im Sinne der Neuen Demokratischen Revolution organisieren, ununterbrochen an. In den Kämpfen, in denen der Sekretär der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten), der kommunistische Anführer Basavaraj, der mutige Sohn des Adivasi-Volkes, Hidma, und Hunderte von Kommandeuren und Kämpfern des Volkskrieges zu Märtyrern wurden, führten die indischen Machthaber einen psychologischen Krieg durch die Klassenkollaborateure Sono, Devji und andere, die die revolutionäre Sache verraten und sich der Konterrevolution angeschlossen hatten.
Mit dieser systematischen und intensiven Kampagne wollen die herrschenden Klassen Indiens den in Indien geführten Volkskrieg zerschlagen und die Hoffnung der unterdrückten Völker zerstören.
Der Verrat einiger ehemaliger Anführer, die sich auf die Seite des Staates gestellt und die revolutionäre Sache sowie das Volk im Stich gelassen haben, wird von den herrschenden Klassen Indiens im Rahmen einer umfassenden psychologischen Kriegsführung instrumentalisiert. Ihr Ziel ist es nicht nur, die Organisationsstrukturen zu schwächen, sondern auch das Vertrauen der Massen in Wandel, Befreiung und in die marxistisch-leninistisch-maoistische Kommunistische Partei, die diesen Kampf anführt, zu zerstören.
Am 5. September erklärte der faschistische indische Premierminister Narendra Modi in Neu-Delhi anlässlich des 79. Unabhängigkeitstages, dass man nun vor einem neuen Kampf gegen jene Intellektuellen stehe, die ideologisch auf der gleichen Linie wie der jahrzehntelange maoistische Aufstand stünden. Er bezeichnete diese Personen als „Dimagi Naxals“, was so viel wie „geistige oder intellektuelle Naxaliten“ oder „Naxaliten aufgrund ihrer Denkweise“ bedeutet, und gab damit offen zu, wie sehr er den starken ideologischen Einfluss der maoistischen Ideologie in der indischen Gesellschaft fürchtet.
Diesmal nahm er jene Gruppen ins Visier, die er als „Dimagi Naxals“ bezeichnet, und erklärte, dass sie identifiziert, isoliert und verhaftet werden müssten.
Diese Rhetorik zeigt deutlich, dass sich die Angriffe des indischen Staates nicht auf den bewaffneten Kampf beschränken. Es werden die Weichen gestellt, um ein breites Spektrum an Menschen zu kriminalisieren – von Akademikern und Journalisten über Menschenrechtsverteidiger, Studenten, Arbeiter- und Bauernorganisationen bis hin zur revolutionären demokratischen Opposition.
Die Furcht der herrschenden Klassen vor revolutionärem Gedankengut ist nicht unbegründet. Solange Unterdrückung und Ausbeutung bestehen, wird es auch Widerstand dagegen geben. Der Wunsch der Völker nach Freiheit, Gleichheit und Befreiung lässt sich nicht durch Repression auslöschen. Der Volkskrieg ist unaufhaltsam.
INTERNATIONALISTISCHE SOLIDARITÄT IST DIE WAFFE DER VÖLKER
Die Solidarität mit den Menschen in Indien zu stärken bedeutet heute nicht nur, sich staatlicher Repression in Indien entgegenzustellen. Es bedeutet, Stellung zu beziehen gegen das imperialistisch-kapitalistische System der Ausbeutung und Unterdrückung, gegen ungerechte imperialistische Kriege, Plünderungen und Besatzungspolitiken, die weltweit Leid und Massaker über die Unterdrückten bringen, und sich mit dem gerechten Widerstand und den Kämpfen unterdrückter Völker zu solidarisieren.
Diese Solidarität ist Teil des internationalen anti-imperialistischen Kampfes gegen Imperialismus, Ausbeutung, Militarismus, politische Repression, die Plünderung des Landes und der natürlichen Ressourcen der Völker sowie die Entziehung demokratischer Rechte.
Der anti-imperialistische Kampf kann sich nicht auf die Grenzen eines einzelnen Landes beschränken. Wenn die Angriffe des Imperialismus international sind, dann muss auch die Solidarität und der gemeinsame Kampf der Völker internationalistisch sein.
Aus diesem Grund ruft die Internationale Anti-Imperialistische Liga (AIL) alle progressiven, revolutionären, demokratischen und anti-imperialistischen Kräfte dazu auf, ihre Solidarität mit dem indischen Volk vom 26. September bis zum 3. Oktober 2026 zu verstärken.
Lasst uns überall unsere Stimme erheben. Lasst uns die repressive Politik des indischen Staates anprangern. Lasst uns unsere Solidarität mit den revolutionären politischen Gefangenen in indischen Gefängnissen stärken. Lasst uns Massenproteste vor indischen Botschaften und diplomatischen Vertretungen organisieren. Lasst uns solidarisch sein mit dem Volkskrieg in Indien gegen alle Formen von Blockaden und Angriffen.
STOPPT DIE REAKTIONÄREN FASCHISTISCHEN STAATSOPERATIONEN GEGEN DIE KOMMUNISTISCHE PARTEI INDIENS (MAOISTISCH) UND DAS INDISCHE VOLK!
DER VOLKSKRIEG WIRD SIEGEN, DIE UNTERDRÜCKTEN VÖLKER DER WELT WERDEN SIEGEN!
FREIHEIT FÜR DIE REVOLUTIONÄREN POLITISCHEN GEFANGENEN!
VERSTÄRKT DIE INTERNATIONALISTISCHE SOLIDARITÄT MIT DEM INDISCHEN VOLK!
Internationale Anti-imperialistische Liga (AIL)








