FDLP – Ecuador: Unterdrückungskampagne gegen das Volk nimmt zu!

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FDLP – Ecuador: Unterdrückungskampagne gegen das Volk nimmt zu!

Hiermit teilen wir eine inoffizielle Übersetzung einer Erklärung der Verteidigungsfront der Volkskämpfe in Ecuador .

Die Streitkräfte und die Polizei Ecuadors sind ein brutales, politisch-repressives Instrument der Vereinigten Staaten und des verbrecherischen Zionismus in dem, was von unserem Land übrig ist. Sie haben ungehindert und mit Gewalt gewütet, wie ein durchgegangenes Maultier, das wild um sich tritt.

Ohne Scham oder Verkleidung sind sie zu Instrumenten einer inneren Kriegspolitik, Militarisierung und Verfolgung geworden, die in erster Linie die ärmsten Bevölkerungsschichten betrifft.

In den vergangenen Tagen wurden mehrere Provinzen des Landes bombardiert. Die bürgerlichen Medien berichten von militärischen Bombardements und dem Einsatz schwerer Waffen in Gebieten um Carchi und Imbabura sowie im Nationalpark Podocarpus, in Zamora Chinchipe, Azuay und Sucumbíos – im Rahmen einer ausgedehnten Offensive über mehrere Provinzen. Solche Kriegshandlungen hat das Land selbst während der bewaffneten Konflikte mit Peru nicht erlebt.

In bösartigem Wahnsinn bombardierten die Streitkräfte gestern erneut die Nordgrenze, in El Chical in der Provinz Carchi. Sie taten dies in einem Gebiet, das von armen Bauern bewohnt wird, von denen einige neben ihrer landwirtschaftlichen Arbeit gelegentlich auch dem handwerklichen Bergbau nachgehen.

Die angegriffenen Gebiete sind so verwüstet, dass die Bauern nicht einmal hineingehen können, um nach ihren Arbeitskollegen zu suchen, denn, wie man sieht, ist alles innerhalb des Explosionsbereichs vollständig zerstört.

Und als ob dieser Wahnsinn nicht schon genug wäre, wartet das Militär, das sich buchstabengetreu an die zionistische Vorgehensweise hält, nur wenige Minuten nach dem Bombenangriff und greift das betroffene Gebiet erneut an, mit der Absicht, die Opfer zu töten oder diejenigen zu töten, die versuchen, sie zu retten.

Die wahllosen Bombenangriffe und der gesamte Repressionsapparat fordern Opfer. Der Bombenangriff vom 6. März 2026 in Sucumbíos, nahe der Grenze zu Kolumbien, traf nicht, wie von der Regierung behauptet, ein „kriminelles Lager“, sondern einen Milchviehbetrieb mit Bauernhäusern. Die Operation wurde von den Vereinigten Staaten unterstützt, die einen Militärhubschrauber zur Unterstützung der ecuadorianischen Armee entsandten. Aus Washington wurde sie als Angriff auf „Narko-Terroristen“ dargestellt. Berichte der New York Times, der AFP und der Human Rights Alliance dokumentieren jedoch Zeugenaussagen und Beweise, die auf eine weitaus brutalere Realität hindeuten: die ländliche Bevölkerung, gefangen im Krieg, die Zerstörung zivilen Eigentums, vorherige Verhaftungen und Foltervorwürfe. Statt einer gezielten Aktion zeigt sich das Leid ländlicher Familien, die zu Zielscheiben oder Kollateralschäden einer Militärpolitik werden, die erst zerstört und später rechtfertigt.

Diejenigen, die die Last dieses Terrors und dieser Gewalt tragen, sind die armen Bauern und die Bewohner der vom Regime und transnationalen Konzernen verarmten Viertel; diejenigen, die vom Land leben, wenn sie überhaupt welches besitzen; diejenigen, die unter erbärmlichen Bedingungen arbeiten; diejenigen, die keine Straßen, keine Krankenhäuser, nicht ausreichend Wasser und nicht den elementaren Schutz haben, den ein Staat angeblich garantieren soll. Die Militarisierung erreicht diese Gebiete nicht, um den Drogenhandel zu bekämpfen, denn sie sind selbst die Drogenhändler! Sie dient vielmehr dazu, Elend, Enteignung und halbfeudale Strukturen auf brutalere Weise zu verschärfen. Bauern werden vertrieben, von ihrem Land, ihren Gebieten gerissen; es entstehen Bevölkerungslücken, die von Kriminellen mit engen Verbindungen zu Angehörigen der Streitkräfte und der Polizei besetzt werden; darüber hinaus wird die Entstehung einer neuen Schicht von Großgrundbesitzern gefördert, deren Kern das Verbrechen ist.

Unter dem Vorwand des Ausnahmezustands und der Ausgangssperre wurden Razzien, Verhaftungen und ein Klima des allgemeinen Misstrauens normalisiert, das immer wieder unschuldige Bürger trifft, denen keine Verbindungen zu kriminellen Strukturen nachgewiesen werden können. Die Ausnahme ist zur Regel geworden. Krieg ist zur Sprache der Regierung geworden. Und so wurde das Land nach und nach in eine Form des alltäglichen Autoritarismus getrieben, der nicht immer so genannt wird, aber täglich in den Vierteln, in den Gemeinden, auf den Straßen, in den Städten und im Leben derer praktiziert wird, die heute spüren, dass der Staat eindringt, besetzt, einschüchtert, bestraft und tötet…

In diesem repressiven Kontext hat der Vorfall im ecuadorianisch-iranischen Kulturzentrum in Quito eine entscheidende politische Tragweite. Am 28. Februar 2026 griff eine vom Mossad unterstützte Gruppe von Angreifern während einer religiösen Versammlung zum Ramadan das Gebäude mit Steinen, Stöcken und Tränengas an. Die Presse berichtete von Verletzten, Sachschäden und Szenen der Angst an einem Ort, an dem sich Familien, Teilnehmer einer religiösen Zeremonie und Mitglieder der Gemeinde friedlich versammelt hatten. Es handelte sich um einen Akt des Hasses, bei dem sogar Flaggen der Vereinigten Staaten und Israels zu sehen waren. Diese gezielte Aggression verdeutlicht, welchen Einfluss der Zionismus in unserem Land hat.

Doch die Brutalität der Marionettenregierung ging noch weiter: Am 25. März nahmen Polizisten den iranischen Geistlichen und Direktor des ecuadorianisch-iranischen Kulturzentrums, Mohammad Khodadadi, fest. Laut der am selben Tag verbreiteten offiziellen Version wurde die Festnahme mit angeblichen Verbindungen zur Hisbollah, der Quds-Einheit und zu Geschäftspartnern eines Strohmanns von Leandro Norero begründet. Absurd! Das Muster der Schikane und Stigmatisierung ist offensichtlich und muss aufgedeckt und entschieden zurückgewiesen werden.

Die Regierung von Daniel Noboa hat alle rechtlichen Grenzen überschritten. Sie hat das Land in einen Sumpf der Repression gestürzt, in dem hybride Gewalt – ausgehend von Drogenhändlern und Repressionsapparaten – zum Alltag gehört. Was die große Mehrheit erlebt, ist die kriminelle Offensive des Faschismus. Noboa ist zum Diktator geworden, und ja, er fühlt sich nun sicher und gefestigt, mit der Unterstützung der Vereinigten Staaten und Israels. Ja, er hat diese Macht tatsächlich, aber er hat auch tönerne Füße, und er wird bald fallen.

Angesichts dieser Lage bekunden wir unsere tiefste, feste und entschlossene Solidarität mit Genossen Mohammad Khodadadi, dem Ecuadorianisch-Iranischen Kulturzentrum, seinen Familien, seiner Gemeinschaft und allen Menschen, die Ziel des Angriffs vom 28. Februar und der darauffolgenden staatlichen Repressionen waren. Wir solidarisieren uns außerdem mit den von den Bombenangriffen betroffenen Bauern und der Bevölkerung, mit den vertriebenen Familien, mit allen, die unter den Folgen der Operationen leiden, und mit allen Bevölkerungsgruppen Ecuadors, die heute unter Militarisierung, Verfolgung und Willkür leiden.

Wir fordern die Einstellung der Schikanen gegen das Ecuadorianisch-Iranische Kulturzentrum, die uneingeschränkte Achtung der Rechte und Garantien von Scheich Mohammad Khodadadi, die Aufklärung und Bestrafung der Verantwortlichen für den gewaltsamen Angriff im Februar sowie die Beendigung der Politik der Bombardierungen, Militarisierung und Repression, die Leid und Verwundbarkeit unter den Bauern sät. Angesichts der Angst, die sie verbreiten wollen, ist es notwendig, Organisation, Kampfgeist und Widerstand zu fördern.

STOPPT DIE VERFOLGUNG VON VOLKSKÄMPFERN!

KEINE AGGRESSION MEHR GEGEN DIE ARME BAUERN!

KEINE VERGEBUNG, KEIN VERGESSEN FÜR DIE HENKER DES VOLKES!

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