Die Kämpfer der Neuen Volksarmee, NPA, inNord-Negros haben sie ihre taktischen Offensiven zur Bestrafung von kriminellen Elementen und des Staates weiter geführt. In den fast drei Wochen seit dem blutigen Massaker in Toboso führte die NPA zwei separate Strafaktionen durch.
Am 5. Mai verurteilte die revolutionäre Bewegung den 53-jährigen Jemar Mahusay aus Calatrava zum Tode. Die Verurteilung erfolgte aus folgenden Gründen: (1) Mord an seinem Bruder; (2) Angriff auf Anwohner; (3) Morddrohung gegen seine Mutter; und (4) Belästigung von Frauen in der Gegend.
Am 13. Mai wurde Gerry Baitan, 53, in Barangay Minautok wegen der Vergewaltigung seiner 18-jährigen behinderten Tochter bestraft. Baitan ist außerdem als Informant des in Calatrava stationierten 79. Infanteriebataillons bekannt. Um die vorgegebene Quote zu erreichen, denunzierte er Zivilisten als Mitglieder der Neuen Volksarmee. Er beteiligte sich zudem persönlich an Plünderungen von Häusern und fungierte dabei als „Führer“ für die Schläger des Militärs.
Diese Strafmaßnahmen zeigen, dass die NPA weiterhin besteht und kämpft. Dies ist auch ein Schlag ins Gesicht des 79. Infanteriebataillons, der philippinischen Nationalpolizei und der Nationalen Task Force für Elcac, die sich immer wieder damit brüsten, die Guerilla sei angeblich „zerschlagen“ worden.
Die NPA wird deutlich: „Dies soll ihnen und allen Verrätern der Revolution als Warnung dienen.“
Solange dort Ungerechtigkeit, Armut und Hunger herrschen, werden immer Menschen auf den Philippinen zu den Waffen greifen und sich der NPA anschließen, um eine freie Gesellschaft ohne Unterdrückung und Ausbeutung zu erkämpfen.




