AGEB: Gegen den Abbau sozialer Rechte: Am 26. September in Deutschland auf die Straße!

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AGEB: Gegen den Abbau sozialer Rechte: Am 26. September in Deutschland auf die Straße!

Wir teilen hier einen Aufruf der deutschen Sektion von AGEB, dem Verband der werktätigen Migranten in Europa:

Gegen den Abbau sozialer Rechte: Am 26. September in Deutschland auf die Straße!

Für unser Recht auf Rente, den Erhalt unserer Arbeitsplätze und unsere soziale Absicherung; gegen Betriebsschließungen und Entlassungen; gegen die Einschränkung sozialer Rechte, gegen imperialistische Kriege und Aufrüstung sowie gegen das Ausbeutungssystem des imperialistischen Kapitals: Erheben wir unsere Stimme, organisieren wir uns, kämpfen wir! Treffen wir uns am 26. September auf den Straßen und Plätzen!

Während sich die Krise des imperialistisch-kapitalistischen Ausbeutungssystems weiter vertieft, steigen zugleich die Kriegsbudgets und die Investitionen in die Rüstungsindustrie. Die Mittel, die der deutsche imperialistische Staat in ungerechte Kriege und in die Rüstungsindustrie lenkt, werden aus Haushalten finanziert, die aus den Steuern der Bevölkerung gespeist werden.

Das deutsche Monopolkapital, das über Jahre hinweg auf der Grundlage der Ausbeutung des Mehrwerts seine Profite gesteigert hat, geht heute in einem Teil der Betriebe zu Angriffen auf Rechte und zu sozialen Einschränkungen über. Die Arbeitsplätze, Arbeitsbedingungen und Rentenansprüche Tausender einheimischer und migrantischer Werktätiger sind bedroht.

In der letzten Zeit nehmen insbesondere in der Automobilindustrie der organisierte Kampf der Arbeiterinnen und Arbeiter und ihre Auseinandersetzungen um ihre Rechte weiter zu.

Unterstützen wir gegen die Ausbeutung durch das Kapital das Streik- und Widerstandsrecht der Arbeiterinnen und Arbeiter, ihren organisierten Kampf und ihre klassenbewusste Haltung gegen Ausbeutung und Unterdrückung; stehen wir in Solidarität mit diesen Kämpfen und Aktionen.

Am Samstag, den 26. September, werden auf Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in 15 Städten — Berlin, Bremen, Erfurt, Essen, Frankfurt/Main, Freiburg, Hamburg, Hannover, Kiel, Leipzig, Magdeburg, Nürnberg, Rostock, Saarbrücken und Stuttgart — Massenaktionen stattfinden.

An diesen Aktionen teilzunehmen, ist wichtig, um die Solidarität zwischen einheimischen und migrantischen Werktätigen auf der Grundlage der Klassenbrüderlichkeit zu stärken und den gemeinsamen Kampf der Arbeiterinnen, Arbeiter und Werktätigen auf den Straßen gegen Angriffe auf Rechte, gegen den zunehmenden Chauvinismus sowie gegen faschistische und neonazistische Kräfte wie die AfD zu verstärken.

Als AGEB Deutschland rufen wir alle unsere Mitgliedsstrukturen, Genossinnen und Genossen sowie Arbeiterinnen, Arbeiter und Werktätige aller Nationalitäten dazu auf, an den Aktionen am 26. September teilzunehmen und den Kampf gegen Angriffe, den Abbau von Rechten, Betriebsschließungen und Entlassungen, die Einschränkung sozialer Rechte, Chauvinismus, imperialistische Kriege, Militarismus und das Ausbeutungssystem des imperialistischen Kapitals zu verstärken!

Heute ist der Tag, den gemeinsamen Kampf und die Solidarität zu stärken; sich mit Klassenbewusstsein zu organisieren, Widerstand zu leisten und den Kampf zu intensivieren!

Treffen wir uns am 26. September auf den Straßen und Plätzen!

VERBAND DER WERKTÄTIGEN MIGRANT*INNEN IN EUROPA (AGEB)- Deutschland

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