Noch diesen Herbst will das Bundesinnenministerium zusammen mit Vertretern der US-Regierung einen Workshop zum Thema „Linksextremismus/-terrorismus“ abhalten – ein Folgetermin des Anti-Kommunismus-Gipfels am 16. Juli in Washington.
Die Veranstaltung in Deutschland sei derzeit in Vorbereitung, heißt es aus dem Innenministerium von Alexander Dobrindt, CSU. Es werde ein internationaler „Law Enforcement Workshop“, d.h. Strafverfolgung.
Mehr gibt das Ministerium momentan nicht preis. Ort, Zeit und Einzelheiten werden verheimlicht, „aus Gründen der Veranstaltungssicherheit und um einen vertraulichen Austausch zu ermöglichen“, wie es aus dem Minsterium hieß.
Die US-Regierung stufte bereits im November 2025 wurden Antifagruppen als Terrororganisation eingestuft – darunter die deutsche Antifa Ost. Dann folgte im Juli der Gipfel in Washington.
Gastgeber war US-Außenminister Marco Rubio, mit dabei auch der FBI-Chef Kash Patel. Aus 67 Ländern reisten Regierungsabgesandte an. Rubio erklärte in Bezug auf die weltweite revolutionäre Bewegung: „Es ist an der Zeit, dieses Übel für immer zu vernichten.“
Nun also steht das zweite Event bevor, in Deutschland. Die BRD will und muss Teil der Ami-Kampagne gegen fortschrittliche Kräfte sein. Die Bekämpfung des Linksextremismus sei „ein prioritäres Anliegen des Bundesinnenministeriums“, so das Innenministerium. Auch Deutschland sei von diesem Phänomen betroffen. Die Ausrichtung des Workshops sei also „im eigenen sicherheitspolitischen Interesse“.





