Die Seite „Freiheit für Eva und Ahmet“ bündelt öffentlich überprüfbare Quellen zur Verschleppung der Journalisten Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad, zur Haft in Raqqa, Aleppo und Damaskus und zur Rolle syrischer Sicherheitsbehörden in dem Fall: https://evamichelmann-ahmetpolad.de/
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Zum Kontext: Am 18. Januar 2026 arbeiteten Ahmet und Eva in Raqqa und dokumentierten dort die überfallartige Offensive der syrischen Übergangsregierung und die Angriffe auf die Stadt durch deren Truppen und durch verbündete Milizen, die bereits am späten Abend des 17. Januar begonnen hatten.
Beide hielten sich am 18.1. in einem Jugendzentrum im Stadtzentrum auf, in dem viele Menschen Schutz gesucht hatten. Von dort berichteten sie zuletzt über Belagerung und Beschuss ihres eigenen Zufluchtsortes: Zuerst durch bewaffnete Milizen und schließlich durch vorrückende Truppen des syrischen Innenministeriums. In den frühen Morgenstunden des 19. Januar 2026 wurden Ahmet Polad und Eva Maria Michelmann von diesen Truppen verschleppt.
Seitdem hält die syrische Übergangsregierung des ehemaligen Al-Nusra/Al-Qaida-Kommandeurs Ahmed al-Scharaa beide an nicht offengelegten Haftorten in fortdauernder Incommunicado-Haft — unter Bedingungen, die Zeugen als Folter beschreiben.




