Im Mai 2026 trafen sich Gewerkschaften aus sechs Ländern in Istanbul, aus Griechenland, Spanien, der Türkei, Marokko, Frankreich und Italien. Sie rufen für Freitag, 30. Oktober, in mehr als 45 Häfen in Europa und im Mittelmeerraum zu einem Internationalen Aktionstag der Hafenarbeiter „Gegen Krieg und Militarisierung – Keine Deregulierung! Keine Automatisierung! Häfen für den Frieden. Jobs mit Würde.“
Die wichtigsten Forderungen sind:
„Sofortiges Ende des Völkermords am palästinensischen Volk und die Anerkennung eines unabhängigen palästinensischen Staates“,
„ein Ende der US-israelischen Angriffskriege in Westasien und gegen den Iran und volle Solidarität mit den Völkern Kubas, Venezuelas und Sudans, verbunden mit der Unterstützung des Rechts aller Völker auf Widerstand gegen Besatzung und auf Selbstbestimmung.“,
„Nein zur Kriegswirtschaft, zu staatlichen Aufrüstungsplänen und zum Projekt der Militarisierung von Häfen und strategischer Infrastruktur durch die EU“,
„Häfen dürfen nicht für den Transport von Waffen, Munition, militärischer Ausrüstung oder Truppen in Kriegsgebiete genutzt werden. Sie dürfen weder zu Militärstützpunkten der NATO, der Vereinigten Staaten oder der Europäischen Union werden“
Auch den materiellen Forderungen der Hafenarbeiter nach Lohnerhöhungen sowie reduzierten Arbeitszeiten und besserer Altersversorgung trägt der Aktionstag Rechnung.
Auch die ver.di-Fachgruppe Luftverkehr und Maritime Wirtschaft ruft zum Aktionstag in Hamburg:
Am Freitag, den 30.10.2026
von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr
Dessauer Straße 5, vor dem Lagerhaus G (einem Außenlager des KZ-Neuengamme)




